Wissen Magazin Gelieren Wissenswertes über Marmelade, Konfitüre & Co Die Unterschiede zwischen Marmelade, Konfitüre und Co.

Marmelade, Konfitüre & Co. – was früher galt und sich geändert hat

 
Ob auf dem Brötchen, dem frisch gebackenen Hefezopf oder als fruchtige Füllung im Plätzchenteig: Für viele von uns ist einfach alles "Marmelade", was fruchtig-süß aufs Brot kommt.

 

Tatsächlich war das aber lange Zeit rechtlich gar nicht so einfach, und genau hier hat sich einiges geändert. Eine neue EU-Richtlinie und die reformierte Konfitüren-Verordnung sorgen für mehr Klarheit im Glas, mehr Frucht und ein Ende der ewigen Namensverwirrung.

In diesem Beitrag erklären wir dir, wie die Begriffe Marmelade, Konfitüre, Gelee und Fruchtaufstrich früher verwendet werden durften, was sie heute bedeuten, und worauf du beim Einkaufen und Selbermachen achten kannst.

Ein kurzer Blick zurück: Warum Erdbeermarmelade offiziell keine Marmelade war

Viele Jahrzehnte lang war der Begriff "Marmelade" in der EU durch die Konfitüren-Verordnung streng geregelt. Umgangssprachlich hast du zwar schon immer Erdbeermarmelade gesagt, rechtlich korrekt war das aber nicht. Nach der bisherigen Konfitüren-Verordnung durften sich nur Produkte aus Zitrusfrüchten, zum Beispiel aus Orangen, Zitronen oder Grapefruits, offiziell "Marmelade" nennen. Alles andere musste als "Konfitüre" oder "Konfitüre extra" gekennzeichnet werden. Im Supermarkt fandest du deshalb beispielsweise Orangenmarmelade (aus Zitrusfrüchten), aber eine Zubereitung aus Erdbeeren war entweder eine Erdbeerkonfitüre oder ein Erdbeer-Fruchtaufstrich.

Die meisten haben schon immer im Alltag Marmelade gesagt, auch wenn es gesetzlich anders geregelt war und im Supermarkt-Regal manchmal für Verwirrung gesorgt hat. Mit der neuen europäischen Richtlinie wurde diese alte Regel nun grundlegend überarbeitet und für alle verständlicher.

Die neue Regelung: Marmelade für alle – und mehr Frucht im Glas

Mit der Reform der Konfitüren-Verordnung werden die Begriffe vereinheitlicht, modernisiert und sorgen so für einen einfacheren Einkauf. Der Begriff "Marmelade" ist jetzt breiter erlaubt. Er darf nicht mehr nur für Zitrusfrüchte verwendet werden, sondern auch für Aufstriche aus anderen Obstsorten wie Erdbeeren, Himbeeren oder Kirschen. Produkte aus Zitrusfrüchten können zur besseren Unterscheidung als "Zitrusmarmelade" bezeichnet werden.

Der Mindestfruchtgehalt steigt insgesamt. Für klassische Konfitüre bzw. Marmelade werden künftig mindestens 450 g Früchte pro Kilogramm Produkt vorgeschrieben (bisher waren es meist 350 g). Bei Produkten mit dem Zusatz "Extra" erhöht sich der Mindestfruchtgehalt auf mindestens 500 g Früchte pro Kilogramm.

Die Herkunft wird transparenter. Bei Mischungen aus Früchten verschiedener Herkunftsländer müssen die Länder künftig in absteigender Reihenfolge ihres Mengenanteils angegeben werden. Stell dir ein Glas mit einer Fruchtmischung vor, zum Beispiel aus Erdbeeren, Himbeeren und Heidelbeeren, und die Früchte kommen aus unterschiedlichen Ländern.

Künftig muss also auf dem Etikett genauer stehen, aus welchen Ländern sie stammen und welches Land den größten Anteil hat. Das Land, aus dem die meisten Früchte im Glas kommen, wird zuerst genannt, die anderen folgen danach in absteigender Menge. So kannst du besser einschätzen, wo dein Fruchtaufstrich herkommt. In unserem Beispiel könnte dann folgendes stehen: Früchte (Erdbeeren, Himbeeren, Heidelbeeren). Ursprungsländer der Früchte: Spanien, Polen, Deutschland. Oder direkt integriert: Hergestellt aus Erdbeeren (Spanien), Himbeeren (Polen), Heidelbeeren (Deutschland).

 

Marmelade, Konfitüre, Gelee, Fruchtaufstrich – was ist was?

Unabhängig von der neuen Namensfreigabe für Marmelade bleibt der grundsätzliche Unterschied zwischen den Produktarten bestehen. Entscheidend sind vor allem die verwendeten Fruchtbestandteile und der Fruchtgehalt.

  • Marmelade & Konfitüre: Unter den neuen Regelungen können fruchtige Brotaufstriche aus verschiedenen Obstsorten, wie etwa Erdbeere, Aprikose oder Kirsche, als Marmelade oder Konfitüre angeboten werden. Typisch für sie ist, dass sie zerkleinerte Früchte oder Fruchtpüree enthalten. Es gibt einen gesetzlich festgelegten Mindestfruchtgehalt (450 g). Sie werden mit Zucker eingekocht, sodass eine streichfähige, gelierte Masse entsteht. Produkte mit einem besonders hohen Fruchtanteil und bestimmten Qualitätskriterien dürfen den Zusatz "Extra" tragen, zum Beispiel "Erdbeerkonfitüre extra".
  • Gelee: Im Gegensatz zu Marmelade oder Konfitüre wird Gelee nicht aus Fruchtstücken, sondern aus Fruchtsaft hergestellt. Das erkennst du daran, dass Gelee meist klar ist und keine Fruchtstücke enthält. Typischerweise ist die Grundlage Fruchtsaft oder ein wässriger Auszug aus Früchten. Die Textur ist glatt, durchsichtig und schnittfest bis streichfähig. Beliebt sind zum Beispiel Johannisbeergelee oder Quittengelee.
  • Fruchtaufstrich: Der Begriff Fruchtaufstrich ist im Vergleich zu Marmelade, Konfitüre und Gelee rechtlich weniger streng reglementiert. Hersteller nutzen ihn häufig für Produkte, die besonders viel Frucht enthalten, weniger Zucker haben als klassische Konfitüren, oder mit alternativen Süßungsmitteln hergestellt sind.
    Fruchtaufstriche können daher je nach Rezeptur und Hersteller variieren. Wichtig ist ein Blick auf die Zutatenliste, wenn du genau wissen möchtest, wie viel Frucht im Glas steckt und womit gesüßt wurde.

 

Und beim Selbermachen? Einmachspaß ohne Namensstress

Für dein selbstgemachtes Früchteglück ist die gute Nachricht: In deiner Küche darfst du deine Kreationen natürlich weiterhin so nennen, wie du möchtest. Ob Erdbeermarmelade, Beerenkonfitüre oder Fruchtaufstrich: wichtig ist vor allem, dass es dir schmeckt.

Mit unseren verschiedenen Diamant Gelierzuckern gelingt dir das Einkochen ganz easy und nach deinem eigenen Geschmack.

Mit unserem Gelierzucker 2:1 werden auf 1 kg Früchte nur 500 g Gelierzucker eingesetzt. Er ist ein echter Allrounder und eignet sich für alle Früchte, um leckere Fruchtaufstriche mit einer abgerundeten Süße herzustellen. Bei unserem Gelierzucker 3:1 sind es sogar 1,5 kg Früchte auf 500 g Gelierzucker. Also ein besonderes Level an Fruchtigkeit, dass es fruchtiger kaum geht. Sehr zu empfehlen, wenn du es generell weniger süß magst oder wenn du sehr süße Früchte wie Süßkirschen oder Mangos für deine Fruchtaufstriche verwendest.

Jetzt hast du Lust bekommen auf fruchtigen Genuss und willst es dir besonders einfach machen? Kein Problem, dabei kann dich deine Küchenmaschine mit Kochfunktion wunderbar unterstützen. Mit unserem Gelierzucker 2:1 für Küchenmaschinen mit Kochfunktion bekommt dein Fruchtaufstrich die ideale Konsistenz und ein ausgewogenes fruchtig-süßes Geschmackserlebnis. Auch hier werden doppelt so viele Früchte verwendet wie Zucker – also 1 kg Früchte auf 500 g Gelierzucker. Da sich durch den hohen Fruchtanteil die Haltbarkeit von Fruchtaufstrichen vermindert, sorgt in unseren Gelierzuckern 2:1 und 3:1 ein Konservierungsstoff dafür, dass du deinen Lieblingsaufstrich aus dem Sommer auch im Winter noch bedenkenlos genießen kannst. 

Fruchtig-süße Gelees aus deinem Lieblingssaft gelingen dir am besten mit unserem Gelierzucker für Gelee. Denn dieser Gelierzucker ist speziell auf die Anwendung mit selbstgemachten und handelsüblichen Fruchtsäften abgestimmt. Und das Beste daran: Du kannst sogar Fruchtnektar und Co. verwenden. Verwandele Maracuja-Nektar in Nullkommanichts in köstliches Maracuja-Gelee. Oder mach Apfel-Gelee! Oder Kirsch-Bananen-Gelee! Oder … Ach, lassen wir das. Du hast längst verstanden, wie vielseitig die Möglichkeiten sind. 


Was steht auf deinem Frühstückstisch?

Jetzt hast du die Qual der Wahl! Welcher Fruchttyp bist du? Süß-herb wird’s mit Marmelade aus Zitrusfrüchten, klassisch süß mit Konfitüre aus deinem Lieblingsobst, köstlich fein mit Gelee und richtig fruchtig mit Fruchtaufstrich. Mit unseren Gelierzucker-Produkten gibt’s für jeden Geschmack das Richtige – und die Zubereitung ist so einfach, dass du dir nur Gedanken darüber machen musst, was du am liebsten magst.
 

 

Wenn es mal etwas ganz Besonderes sein soll…

Natürlich lieben wir alle die fruchtigen Klassiker: Erdbeere, Aprikose oder Sauerkirsche. Aber da gibt’s noch so viel mehr! Wir haben für dich ein paar Kombinationen zusammengestellt, die du unbedingt einmal probieren solltest.

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Gelees

Schnelles Maracuja-Gelee

Dieses einfache Maracuja-Gelee ist in 10 Minuten fertig und total easy selbst gemacht. Probier es aus!

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Marmeladen

Erdbeer Marmelade Grundrezept

In diesem Rezept erklären wir Schritt für Schritt, wie ihr die perfekt Erdbeer Marmelade macht. Ganz nach Geschmack klassisch süß oder mit weniger Zucker. Es ist ganz einfach, die perfekte Erdbeer Marmelade selbst zu machen!

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Marmeladen

Samtiger Johannisbeer-Bananen-Aufstrich

Eine tolle Kombination aus saurer Johannisbeere und exotisch-süßer Banane, vereint in einem Fruchtaufstrich!

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Marmeladen

Marshmallow-Frucht-Aufstrich

Der Aufstrich aus Rhabarber und Himbeer, gestrudelt mit Marshmallowcreme, schmeckt wie Rhabarberkuchen mit Baiserdecke fürs Frühstücksbrötchen - einfach köstlich!

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Marmeladen

Erdbeer-Rhabarber-Marmelade weniger süß

DER Marmeladenklassiker im Frühling: Der Erdbeer-Rhabarber-Marmelade ist herrlich fruchtig und nicht zu süß!

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Marmeladen

Orangen-Marmelade englische Art (mit Schale)

Very british und dabei unwiderstehlich lecker ist diese herbe Orangen-Marmelade auf englische Art. 

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