Mit der Bezeichnung „Brauner Zucker“ können verschiedene Zuckersorten gemeint sein: Es gibt braunen Zucker, der wegen eine Karamellisierungsprozesses eine braune Farbe hat. Dies ist bspw. bei Diamant Brauner Zucker der Fall. Die Grundlage von Braunem Zucker ist – wie auch beim weißen Zucker – die Zuckerrübe, die hier bei uns in Deutschland wächst. Es handelt sich um einen feinkörnigen Spezialzucker, der aus braunem Kandissirup gewonnen wird. Daher ist auch die Bezeichnung „Kandisfarin“ gebräuchlich. Durch die enthaltenen Karamell- und Bräunungsstoffe verleiht er Gebäcken wie Gewürzkuchen, braunen Kuchen, Spekulatius und Printen ihren typischen, angenehm würzigen Karamellgeschmack – ideal also für die Weihnachtsbäckerei.
Daneben gibt es Rohrzucker, der in der Regel auch braun ist, weil er noch einen Anteil an Melasse enthält. Dieser Zucker stammt aus Übersee, z.B. Kuba oder Indien, und hat einen speziellen fruchtig-malzigen Geschmack, der gut zu Cocktails passt.
Braune Zuckerprodukte:
Diamant Brauner Zucker – feinkörnig, mit natürlicher Karamellnote
Diamant Feiner Brauner Zucker – besonders rieselfähig und löslich zum Backen, mit starker Karamellnote
Diamant Brauner Würfelzucker – optimal portionierbar für Heißgetränke mit leichter Karamellnote
Diamant Coffee Sugar – fein und löslich mit starker Karamellnote, ideal für Espresso, Cappuccino & Co.
Diamant Rohrzucker – feiner Zucker aus Zuckerrohr. Auch als Würfel erhältlich.
Die Herstellung von Kandis ist ein geduldiger Prozess, bei dem sich die Kristalle langsam und kontrolliert bilden. Je nach Sorte unterscheidet man zwischen gleichförmigem und ungleichförmigem Kandis – beide Varianten entstehen auf unterschiedliche Weise:
Zu diesen zählen beispielsweise Diamant Weißer Kandis,
Brauner Kandis, Kluntje Kandis und Lüttje Kluntje.
Ihre regelmäßig geformten Kristalle erinnern an geschliffene Edelsteine – und das ist kein Zufall: Sie entstehen durch eine sogenannte Kristallisation in Bewegung.
• Kleine Kristalle werden permanent von unten
nach oben von der heißen, gesättigten Zuckerlösung umspült.
• Durch diese gleichmäßige Bewegung wachsen sie langsam und kontinuierlich heran, ohne zusammenzukleben.
• Der Kristallaufbau dauert
mehrere Tage – bei Kluntje Kandis sogar bis zu drei Wochen, bis die Kristalle ihre typische Größe erreicht haben.
Bei Sorten wie Diamant Krusten Kandis oder
Diamant Grümmel Kandis wird ein anderer Weg eingeschlagen: Hier braucht der Kristall Ruhe, um zu
wachsen.
• Die heiße Zuckerlösung wird in große Kristallisationswannen gefüllt, die durch Zwischenbleche unterteilt sind.
• Während die Lösung langsam abkühlt, bildet sich Kandis in dicken
Krusten an den glatten Oberflächen der Bleche.
• Sobald eine bestimmte Dicke erreicht ist, werden die Kandiskrusten herausgebrochen, anschließend zerkleinert und je nach Verwendungszweck nach Größe sortiert.
Es gibt verschiedene Kandissorten, die sich in Form, Farbe und Geschmack unterscheiden:
Diese Sorten zeichnen sich durch regelmäßig geformte, klare Kristalle aus und entstehen durch Kristallisation in Bewegung:
• Diamant Weißer Kandis edle Sorte mit feiner Süße, ideal auch zur Zubereitung von Likören
• Diamant Brauner Kandis: Die braunen Kandiskristalle erinnern an Bernstein und verleihen Tee und anderen Heißgetränken eine natürliche Karamellnote
• Diamant Kluntje Kandis: Großer, weißer „Ostfriesenkandis“ , speziell für die ostfriesische Teezeremonie
• Diamant Lüttje Kluntje: Kleiner, weißer „Ostfriesenkandis“, wenn es bei der ostfriesischen Teezeremonie etwas weniger süß sein soll
Diese Varianten brauchen hingegen Ruhe, um zu wachsen. Hier entstehen die Kristalle durch langsames Auskristallisieren einer konzentrierten Zuckerlösung:
• Diamant Krusten Kandis: unregelmäßige, gebrochene Form, goldbraunes Farbspiel, vollmundiger Karamellgeschmack
• Diamant Grümmel Kandis: klein, unregelmäßig gebrochene Form, karamellig-süß im Geschmack, auch ideal zum Backen, z.B. für Printen
Kandis ist nicht nur ein Genussmittel, sondern auch ein echtes Multitalent in der Küche:
• Zum Süßen von Tee- besonders Ostfriesentee, Kräutertee oder Schwarztee
• Für Heißgetränke wie Grog, Punsch oder Glühwein
• In der Weihnachtsbäckerei, etwa für Pfeffernüsse, Printen oder Lebkuchen
👉 Inspiration gefällig? Alle Rezepte mit Kandis entdecken
• In Ostfriesland knistert Kandis traditionell in Tee -
das typische Geräusch beim Auflösen gehört zur ostfriesischen Teezeremonie.
• Die Bezeichnung "Kandis" stammt vom arabischen qandi, was so viel bedeutet wie "aus Zucker gemacht".
Nein. Farbe und Aroma entstehen allein durch die Karamellisierung beim Erhitzen - es wird kein Karamellsirup zugesetzt.
Ja. "Kandisfarin" ist ein gebräuchlicher Name für braunen Zucker - gewonnen aus braunem Kandissirup.
Mengenmäßig oft ja; Geschmack und Farbe fallen jedoch milder aus. Für typische Karamellnoten empfiehlt sich brauner Zucker
Die braune Farbe und der aromatische, karamellige Geschmack ergeben sich durch die Karamellisierung des Zuckers, die beim Erhitzen stattfindet.
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