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FAQ

Sie möchten mehr über Zucker und seine Verwendung wissen? Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen.

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Zucker allgemein

  • Auf den Feldern beginnt die maschinelle Ernte der Zuckerrüben etwa Mitte September. Die anschließende Verarbeitung zu Zucker in der Fabrik geschieht innerhalb von 80 bis 100 Tagen und ist spätestens Anfang Januar beendet. Der Verarbeitungsprozess erfolgt in vielen Schritten:

     

    1. Nach der Anlieferung in der Zuckerfabrik werden die Rüben gewaschen und zerkleinert.

     

    2. Die Rübenschnitzel kommen in kontinuierlich arbeitende Extraktionsapparate, in denen ihnen der Zucker mithilfe von heißem Wasser weitgehend entzogen wird.

     

    3. Der so gewonnene Rohsaft enthält nicht nur viel Zucker, sondern auch noch verschiedene Unreinheiten aus der Rübe, die entfernt werden müssen.

     

    4. Der Reinigungsprozess erfolgt nach einem speziellen Verfahren mithilfe von Kalk und Kohlensäure.

     

    5. Den gereinigten Rohsaft nennt man Dünnsaft, der etwa 15 Prozent Zucker enthält. Dem Dünnsaft wird in der Verdampfstation bei sorgfältiger Temperaturwahl Wasser entzogen – das Ergebnis ist der Dicksaft. In ihm stecken 70 bis 75 Prozent Zucker und andere lösliche Rübeninhaltsstoffe.

     

    6. Der Dicksaft wandert nun in die Kochstation. In der Kochstation wird dem Dicksaft weiter Wasser entzogen. Ist ein bestimmtes Verhältnis von Zucker zu Wasser erreicht, bilden sich zahllose kleinste Kristalle. Nach Beendigung des Kristallisationsprozesses hat man die sogenannte Füllmasse, die zu je circa 50 Prozent aus Zuckerkristallen und zähflüssigem Sirup besteht.

     

    7. Diese Füllmasse wird in Maischen langsam kaltgerührt, wobei die Zuckerkristalle weiter wachsen. Aus den Maischen wird die Masse in Zentrifugen (Schleudern) geleitet. Dort wird der Sirup abgeschleudert, die Zuckerkristalle bleiben zurück und werden durch eine Wasser- oder Dampfdusche von den bräunlichen Sirupresten gereinigt. Heraus kommt der Weißzucker.

     

    8. Er wird abgekühlt, getrocknet und zum Schluss in Säcke oder Tüten für den Verkauf abgepackt.

     

    9. Der abgetrennte Sirup wird zur besseren Ausbeute noch zweimal eingedampft und kristallisiert.

     

    10. Zuletzt wird sogenannte Melasse abgeschleudert, die vor allem zur Herstellung von Hefe und Alkohol, Milch- und Citronensäure sowie – mit Rübenschnitzeln vermischt – als wertvolles Futtermittel verwendet wird.

     

    Um Zucker allerbester Qualität, sogenannte Raffinade, zu erzeugen, muss der Weißzucker noch weiter filtriert und kristallisiert werden. Nach mehreren Arbeitsgängen erhält man schneeweiße, völlig reine Raffinade.

  • Zucker wird so stark gereinigt und kristallisiert, dass ihm keine Rückstände mehr anhaften. Die weiße Farbe entsteht also nicht durch chemisches „Bleichen“, sondern lediglich durch starke Reinigung.

  • Raffinade ist Zucker von höchster Reinheit, denn sehr reine Zuckerlösungen bilden die Ausgangsbasis für dieses Produkt. Raffinade wird in verschiedenen Körnungen hergestellt: grob, mittel und fein.

  • Brauner Zucker wird aus braunem Kandissirup gewonnen, deshalb ist auch der Name „Kandisfarin“ gebräuchlich. Die braune Farbe und der aromatische Geschmack ergeben sich daher bei Diamant Brauner Zucker in erster Linie durch die Karamellisation des Zuckers, die beim Erhitzen stattfindet.

  • Rohr-Rohzucker hat zwar den Saftreinigungs- und Kristallisationsprozess der normalen Zuckergewinnung durchlaufen, ihm fehlt aber die letzte Reinigungs- bzw. Kristallisationsstufe. Daher sind die Kristalle des Rohzuckers von einem Sirup- oder Melassefilm umgeben, in dem noch Spuren von Mineralstoffen mit 0,2 % enthalten sind, wodurch er braun aussieht.

  • Beide Zuckersorten unterscheiden sich in der Herstellung und im Geschmack erheblich.

     

    Brauner Zucker („Kandisfarin“) ist ein fein kristalliner Zucker, der aus Sirupen, die bei der Kandisherstellung entstehen, gewonnen wird. Die braune Farbe und der aromatische Geschmack ergeben sich in erster Linie durch die Karamellisation des Zuckers, die beim Erhitzen abläuft.

     

    Rohr-Rohzucker wird aus Zuckerrohr gewonnen und fällt als Zwischenprodukt bei der Weißzuckerherstellung an. Rohzucker hat den Saftreinigungs- und Kristallisationsprozess der normalen Zuckergewinnung durchlaufen; im Vergleich zu Weißzucker fehlt nur die letzte Reinigungs- bzw. Kristallisationsstufe. Die Kristalle des Rohzuckers sind von einem Sirup oder Melassefilm umgeben, in dem noch Spuren von Mineralstoffen enthalten sind. Aus Zuckerrüben wird kein Rohzucker angeboten, da dieser einen unangenehmen Beigeschmack hat.

  • Bei der Würfelzucker-Herstellung wird angefeuchteter Zucker in Formen gepresst und wieder getrocknet. Durch die Feuchtigkeit wird der Zuckerkristall klebrig und geht mit den glatten Oberflächen der anderen Kristalle eine relativ stabile Bindung ein.

  • Zum Einmachen von Obst verwenden Sie am besten Diamant Einmachzucker oder eine grobkörnige Raffinade. Die groben Körner lösen sich langsamer auf und eine Schaumbildung wird verhindert.

  • Ja, es gibt Werksbesichtigungen in den Werken Appeldorn, Euskirchen, Jülich, Könnern und Lage. Da die Besichtigungen von den Werken organisiert werden, wenden Sie sich bitte direkt an das Werk, das Sie besuchen möchten. Die Adressen finden Sie hier auf der Seite Standorte.

  • Der Versand-Service "Kölner Zuckerbazar" wurde schon vor vielen Jahren aufgelöst. Die Bücher sind vergriffen und auch im Handel nicht erhältlich. Als Alternative gibt es von Pfeifer & Langen verschiedene kostenlose Broschüren.

  • Laut einer Studie* wünscht sich der Kunde nachhaltige und umweltfreundliche Verpackungen. Pfeifer & Langen hat auf die Verbraucherwünsche reagiert und neue Verpackungen entwickelt, die diesen Wünschen Rechnung tragen.

    * Studie zur Nachhaltigkeit von Verpackungen der GfK Panel Services Deutschland

  • Statt wie bisher in einem Folienbeutel werden Diamant Brauner Zucker und Diamant Rohrzucker zukünftig im Papier-Schlauchbeutel angeboten. Die Diamant Eiszauber-Range sowie Diamant Gelierzauber und Diamant Coffee Sugar werden zukünftig im Papier/PE-Schlauchbeutel (Verbundmaterial) verpackt.

  • Durch ein ganz neues Verfahren zur luftdichten Versiegelung ist es erstmals möglich, die Produktqualität in einem Papier- bzw. Papier/PE-Schlauchbeutel genauso zu erhalten wie in einem Folienbeutel. Dadurch wird die Umstellung erst ermöglicht. 

    Papier hat eine bessere CO2-Bilanz als Folie und wird zudem schneller abgebaut. Dadurch sind die neuen Verpackungen umweltschonender und nachhaltiger. Zudem sind sie praktisch, da ein Papierbeutel sich kontrollierter aufreißen lässt als Folie. Dabei sind sie optisch attraktiver durch ihre überarbeitete, moderne Gestaltung.

  • Neben dem neuen Verpackungsmaterial wurden die neuen Verpackungen lediglich hinsichtlich ihres Formates und Designs überarbeitet und moderner und klarer gestaltet. Die Zutaten, die Funktionalität, die Qualität und das Gewicht sind jedoch gleich geblieben. Um das einwandfreie, luftdichte Verschließen des Beutels nicht durch Staubbildung zu gefährden, war es technisch notwendig, einen gewissen Kopfraum zum Verschließen des Beutels zu behalten. Daher hat sich das Format des Beutels minimal verändert.

  • Ab Mai 2016 stellt Pfeifer & Langen sukzessive das Verpackungsmaterial von Folie auf Papier bzw. Papier/PE um. Die neuen Packungen fließen nahtlos in die Belieferung des Handels ein und werden somit nach und nach dort zu finden sein.

  • Die Papier-Schlauchbeutel können ganz einfach mit dem Papiermüll entsorgt werden. Die Papier/PE-Schlauchbeutel können über die gelbe Tonne/den gelben Sack entsorgt werden.

  • Prinzipiell ja, sofern sie zum Verzehr geeignet bzw. nicht giftig sind. Je nach Beschaffenheit der Früchte kann der Sirup unterschiedlich in Menge und Konsistenz ausfallen. Bei Blüten und Kräutern hängt die Intensität des Sirups von der Intensität und Menge der Blüten bzw. Kräuter ab.

     

  • Ja, zum Verfeinern von Fruchtsirup bieten sich z.B. Gewürze wie Zimt, Chili oder Vanille, oder auch Kräuter wie Minze oder Rosmarin an. Diese können einfach beim Kochen des Sirups hinzugefügt und vor dem Abfüllen abgesiebt werden.

     

  • Ein Safttuch ist eine Vorrichtung, mit deren Hilfe man den Sirup abseihen, d.h. von den geschmacksgebenden festen Zutaten wie Frucht-, Blüten- und Kräuterbestandteilen trennen kann. Ein Safttuch samt Halterung kann man im gut sortierten Haushaltswarenladen oder im Internet erwerben. Alternativ kann man ein feines Sieb zum Abseihen des Sirups verwenden. Je nachdem, wie grob oder fein das Sieb ist, verbleiben mehr oder wenige feste Bestandteile darin als in einem Safttuch, sodass der Sirup mehr oder weniger trüb wird.

  • Mit „Abseihen“ bezeichnet man einen Vorgang bei der Lebensmittelzubereitung, bei dem feste Bestandteile von flüssigen getrennt werden. Im Falle des Sirupzuckers wird der Sirup abgeseiht, indem die Frucht-, Blüten- und Kräuterbestandteile im Sieb verbleiben.

  • Ja, allerdings ist er dann unter Umständen kürzer haltbar und sollte möglichst rasch verzehrt werden.

  • Die Konsistenz des Sirups hängt von den verwendeten Zutaten ab, insbesondere bei Fruchtsirupen. Die Früchte können je nach Sorte mehr oder weniger Saft enthalten, so dass auch der Sirup unterschiedlich dick werden kann. Wenn der Sirup zu dünn erscheint, kann er einfach nochmal einige Minuten gekocht werden. Dadurch verdampft Wasser und der Sirup wird dicker.

  • Der Sirup sollte kühl und dunkel gelagert werden. Im angebrochenen Zustand sollte er im Kühlschrank gelagert und rasch verbraucht werden. Der Sirup sollte nur in saubere Flaschen abgefüllt werden, die zuvor sehr heiß ausgespült oder am besten in Wasser ausgekocht wurden.

     

  • Zur Herstellung eines erfrischenden Getränks kann man den Sirup mit Wasser aus dem Wassersprudler oder mit Mineralwasser mit oder ohne Kohlensäure mischen. Auch in trockenem Sekt oder Prosecco als Aperitif oder als Bestandteil von Cocktails ist er ideal geeignet. Die beliebte „Berliner Weiße mit Schuss“ lässt sich damit ebenfalls herstellen.

  • Das ist prinzipiell Geschmackssache. Als erfrischendes Getränk mit Mineralwasser ist eine Mischung im Verhältnis 1:6 (1 Teil Sirup zu 6 Teilen Wasser) ideal. Als Aperitif in trockenem Sekt oder Prosecco schmecken, je nach Intensität des Sirups und Süßevorliebe, 1–2 EL Sirup pro 100 ml-Glas. Im Cocktail mit Fruchtsäften und Alkohol gemischt oder auf Desserts wie Pudding oder Eis kann der Sirup auch höher dosiert werden.

Kandis

  • Weißer Kandis wird aus reinen konzentrierten Zuckerlösungen hergestellt, der Herstellungsprozess unterscheidet sich jedoch von dem von Zucker: Während Zucker in einem Kochprozess hergestellt wird, wächst der Kandis durch langsame Kristallisation über mehrere Wochen heran. Dadurch entstehen besonders große Kristalle, die Heißgetränke auf ganz besondere Weise süßen.

  • Kandis wird aus reinen konzentrierten Zuckerlösungen hergestellt. Die braune Farbe einiger Kandissorten entsteht durch Karamellisation der Zuckerlösung.

     

    • Gleichförmige Kandisstücke wie weißer oder brauner Kandis und Kluntje Kandis entstehen durch Kristallisation in Bewegung. Die Zuckerlösung strömt im Kristallisationsgefäß ständig von unten nach oben und zurück und so können die Kristalle langsam wachsen, ohne zusammenzukleben.

     

    • Die unregelmäßigen Kandisstücke wie Krusten Kandis oder Grümmel Kandis reifen in Ruhe. Die Zuckerlösung wird in große Wannen gegossen, beim Abkühlen setzt sich der Kandis an den Zwischenplatten ab. Wenn die Platten eine Dicke von 15 cm erreicht haben, wird der Kandis herausgebrochen und zerkleinert.

Gelierzucker

  • Laut Konfitüren-Verordnung bezeichnet man Erzeugnisse mit einem Zuckergehalt von mindestens 55%, wie sie z. B. bei der Verwendung von Diamant Gelierzucker 1:1 entstehen, als „Konfitüre" oder „Marmelade". Marmeladen heißen diese Erzeugnisse nur, wenn sie aus Zitrusfrüchten hergestellt werden bzw. auf örtlichen Märkten, z. B. Bauern- oder Hofmärkten, abgegeben werden. Eine „Erdbeermarmelade“ findet man daher nicht im normalen Handel. Zubereitungen mit Diamant Gelierzucker 2:1 und 3:1 haben demgegenüber einen höheren Frucht- und niedrigeren Zuckergehalt und werden „Fruchtaufstrich" genannt.

  • Konfitüre mit Fruchtstückchen sollte vor dem Kochen 3–4 Stunden mit dem Gelierzucker vermischt stehen gelassen werden, da so den Früchten Wasser (in Form von Fruchtsaft) entzogen wird. Würde man die Fruchtstücke direkt zu Konfitüre verkochen, würde sich diese nach einiger Zeit durch den freiwerdenden Fruchtsaft wieder verflüssigen. Vor allem Kirschen sollten immer gut zerkleinert werden, da diese durch ihre feste Fruchtschale viel Fruchtsaft „speichern".

  • Die Zusammensetzung der Zutaten in Diamant Gelierzucker ist genau abgestimmt auf die angegebene einfache Menge Obst bzw. Saft und Gelierzucker. Wird eine größere Menge auf einmal gekocht, ist die Gelierung evtl. nicht ausreichend, weil zu wenig Wasser verdampft oder das Pektin verliert wegen verlängerter Kochzeit seine Wirkung. Daher empfehlen wir, maximal die doppelte Menge an Früchten und Gelierzucker auf einmal zu kochen.

  • Ja, mit Alkohol, wie Likör oder Schnaps, können Konfitüren und Gelees ideal verfeinert werden. Er sollte nach dem Kochen zugefügt und untergerührt werden. Die Gelierung wird davon nicht beeinträchtigt (bis ca. 3 EL). Bei Zugabe von größeren Mengen sollten Sie die jeweilige Frucht- oder Saftmenge entsprechend reduzieren und den Alkohol direkt mitkochen (z. B. bei Zugabe von Wein oder Sekt).

  • Die Gläser einige Minuten auf den Kopf zu stellen soll die Haltbarkeit der Zubereitungen gewährleisten, indem die heiße Masse am Deckel befindliche Mikroorganismen abtötet und die Restluft herausgedrückt wird. Wenn die Gläser aber randvoll befüllt werden, muss man sie nicht auf den Kopf stellen. Dann gelangt die Hitze ausreichend an den Deckel, zudem wird die restliche Luft durch die Hitze herausgedrückt und ein Vakuum entsteht, das die Haltbarkeit gewährleistet. Wenn die Gläser weniger gefüllt werden, empfehlen wir jedoch, diese direkt nach dem Befüllen für ca. 5 Minuten auf den Kopf zu drehen.

  • Wenn eine Zubereitung einmal nicht fest geworden ist, kann das ganz verschiedene Gründe haben. Entscheidend sind die verwendete Obst- und Gelierzuckermenge, die Zerkleinerung der Früchte und die Kochzeiten.

     

    Zur Menge: Das Obst sollte erst geputzt und dann gewogen, Saftmengen genau abgemessen werden. Wir empfehlen, nicht mehr als die doppelte Menge (max. 2 Packungen Gelierzucker + entsprechende Fruchtmenge) auf einmal zu kochen. Außerdem sollten Gelierzuckerpackungen komplett verbraucht und verschiedene Sorten Gelierzucker nicht miteinander gemischt werden.

     

    Zur Zerkleinerung: Am besten püriert man die Früchte mit einem Pürierstab. Für Konfitüre mit Fruchtstückchen die Früchte in kleine Stückchen schneiden (Beerenfrüchte wie Himbeeren, Blaubeeren, Johannisbeeren und Brombeeren leicht zerdrücken) und mit dem Gelierzucker vermischt 3–4 Stunden durchziehen lassen und dann erst kochen.

     

    Zur Kochzeit: Die auf der Verpackung angegebene Kochzeit sollte genau eingehalten werden. Die Kochzeit wird erst ab dem Punkt gemessen, ab dem das Kochgut richtig sprudelnd kocht. Dann die Hitze nicht herunterdrehen und bei starker Hitze unter Rühren die angegebene Kochzeit kochen.

  • Dieses Phänomen entsteht durch ganz normale Entmischungserscheinungen und nennt sich Synärese. Durch Einstechen der Konfitüre/des Gelees mit einem Messer oder Löffel wird die Gelstruktur aufgebrochen und die eingebundene Flüssigkeit tritt aus. Das ist ein natürlicher Vorgang, den man auch bei gekaufter Konfitüre/Gelee und anderen Lebensmitteln beobachten kann (z. B. Senf, Ketchup, Quark). Die Qualität der Konfitüre/des Gelees wird dadurch nicht beeinträchtigt. Es gibt leider keine Möglichkeit, dies zu verhindern.

  • Als Gelee bezeichnet man aus Fruchtsaft hergestellte Erzeugnisse mit einem Zuckergehalt über 55%.

  • Für Diamant Gelierzucker 1:1, 2:1 und 3:1 empfehlen wir Ihnen einen Saft mit 100% Fruchtanteil zu verwenden. Ob Sie diesen aus frischen Früchten selbst gewinnen oder fertig kaufen möchten, ist dabei Ihnen überlassen. Wichtig ist jedoch, dass der Saft ohne Zugabe von Zucker gewonnen wurde. Wir empfehlen die Saftgewinnung auf heißem Wege, entweder durch Dampfentsaftung oder indem Sie die Früchte mit etwas Wasser (Boden leicht bedeckt) zugedeckt einige Minuten kochen, bis der Saft austritt. Diesen dann durch ein feines Sieb oder ein Tuch ablaufen lassen. Zum Geleekochen den Saft abkühlen lassen. Kaltgepresste Säfte gelieren nicht so gut, außerdem kann das Gelee durch die Fruchtbestandteile des Obstes trüb werden. Bei der Verwendung von Diamant Gelierzucker für Gelee können Sie auch aus anderen Flüssigkeiten, wie z. B. Nektar, Limo oder Fruchtsaftgetränken, ein Gelee herstellen.

  • Der entsaftete Saft sollte vor der Geleebereitung abgekühlt sein (er muss nicht kalt sein, aber besser nicht so heiß wie er aus dem Entsafter kommt), damit sich bei Zugabe des Gelierzuckers keine Gelklümpchen bilden, die sich nicht wieder auflösen würden. Das kann vorkommen, da das Pektin, sobald es mit Zucker und Hitze in Berührung kommt, beginnt zu gelieren.

  • Das hängt von der verwendeten Wein- bzw. Sektsorte ab. Generell behindert Alkohol die Gelierung, da er das Pektin in seiner Wirkung mindert. Je mehr Alkohol, desto höher ist die Gefahr, dass die Gelierung nicht ausreichend ist. Auch bestimmte Säuren im Wein können die gelierende Wirkung des Pektins beeinträchtigen. Daher sollte man einen Wein/Sekt mit niedrigem Alkoholgehalt verwenden oder Wein bzw. Sekt halb mit einem Fruchtsaft, z. B. Apfel- oder Traubensaft mischen, um den Alkoholgehalt zu senken. Für ein Wein- oder Sektgelee empfehlen wir Ihnen Diamant Gelierzucker für Gelee.

  • Stellen Sie zunächst einen Saft aus den Früchten her, indem Sie die Früchte verlesen, zerstampfen und abgedeckt über Nacht stehen lassen. Entsaften Sie die Beerenmasse anschließend kalt (durch die Saftzentrifuge oder mittels eines gespannten Safttuches). Danach kochen Sie 750 ml des Saftes mit 1 kg Einmachzucker und 20 g Zitronensäure für ca. 10 Minuten. Dann sofort in Flaschen füllen und verschließen. Je nach Fruchtsorte kann es sein, dass die Zubereitung etwas geliert, da das fruchteigene Pektin beim Kochen anfängt zu wirken. In dem Fall den Sirup vor Gebrauch kräftig schütteln. Die Gelierung verhindern lässt sich durch die Zugabe des Anti-Geliermittels „Pektinase“, das es z. B. im Internet zu kaufen gibt.

Gelierzauber

  • Der Fruchtaufstrich mit Diamant Gelierzauber sollte innerhalb von 14 Tagen aufgebraucht werden – unabhängig davon, ob das Glas bereits geöffnet ist oder nicht. Da dieses Produkt kalt gerührt wird, entsteht nicht wie bei heiß gekochter Marmelade ein Vakuum im Glas, der den Aufstrich haltbarer machen würde.

    Da zudem keine Konservierungsstoffe in Diamant Gelierzauber verwendet und frische Früchte zu Fruchtaufstrich verarbeitet werden, ist das Produkt nur eine begrenzte Zeit haltbar. Daher empfehlen wir, den Fruchtaufstrich immer frisch zuzubereiten und innerhalb von 14 Tagen aufzubrauchen.

  • Eine frische Fruchtsoße mit Diamant Gelierzauber zaubern Sie, indem Sie ca. 500 g Früchte (je nach Geschmack) mit 1 Päckchen Diamant Gelierzauber für 45 Sekunden pürieren. Da es sich dabei um eine kalte Zubereitung handelt und Diamant Gelierzauber keine Konservierungsstoffe enthält, sollte die Fruchtsoße schnellstmöglich verbraucht werden. Sie schmeckt z. B. köstlich auf Vanilleeis.

  • Eine frische Grütze mit Diamant Gelierzauber zaubern Sie, indem Sie ca. 400 g Früchte (je nach Geschmack) mit 1 Päckchen Diamant Gelierzauber für 45 Sekunden pürieren und dann weitere ca. 350 g Früchte klein schneiden und unterrühren. Die Grütze ca. 15 Minuten ziehen lassen und mit Vanillesoße servieren. Die Grütze sollte schnellstmöglich verbraucht werden.

Gelierzucker für Gelee

Gelierzucker 1:1

  • Bei Diamant Gelierzucker 1:1 gibt es verschiedene Angaben zur Kochzeit von Gelee. Normale Säfte kocht man bei 750 ml Saft mit 1 kg Diamant Gelierzucker 1:1 für 4 Minuten. Früchte, die sehr viel eigenes Pektin besitzen (Johannisbeeren, Stachelbeeren, Äpfel oder Quitten) benötigen nur 1 Minute Kochzeit, da sie sehr viel besser und schneller gelieren. Bei diesen pektinreichen Früchten kann man aber auch statt 750 ml Saft 1 l verwenden und dann 4 Minuten kochen.

  • Da die Gelierung immer auch wesentlich von dem verwendeten Saft abhängt, kann es sein, dass einige Gelees etwas fester werden, andere etwas weicher. Bestimmte Säfte, z. B. Apfelsaft, Johannisbeersaft, Brombeersaft oder Quittensaft, gelieren in der Regel sehr gut, da sie viel eigenes Pektin enthalten.

    Sie können Ihr zu festes Gelee jedoch nochmals aufbereiten, indem Sie entweder das geöffnete Glas mit wenig heißem Wasser verrühren oder die gesamte Menge mit etwas heißem Wasser oder Fruchtsaft bis kurz vor den Kochpunkt erhitzen (nicht kochen) und wieder heiß in das Glas zurückfüllen. Die Haltbarkeit wird dadurch nicht beeinflusst und Sie können die Konsistenz wie gewünscht verändern. Wenn Sie Gelee generell lieber etwas weicher mögen, können Sie beim nächsten Mal die Fruchtsaftmenge etwas erhöhen (z. B. 850 ml statt 750 ml verwenden) oder die Kochzeit etwas verkürzen.

  • Bei der Zubereitung von Konfitüren und Gelees mit Diamant Gelierzucker 1:1 kann man die Marmeladen mit Einmachhaut verschließen, indem die angefeuchtete Einmachhaut über die heiße Marmelade gezogen wird. Jedoch ist Einmachhaut luftdurchlässig und diese Marmeladen trocknen im Laufe der Zeit etwas ein. Bei Zubereitungen mit Gelierzucker 2:1 und 3:1 sollte keine Einmachhaut verwendet werden, sondern Twist-off-Deckel.

Gelierzucker 2:1 und 3:1

  • Einmachhaut besteht aus Cellophan und ist luftdurchlässig, so dass Feuchtigkeit verdunstet und insbesondere Fruchtaufstriche mit niedrigerem Zuckergehalt und höherem Wassergehalt an der Oberfläche austrocknen oder zu fest werden können. Zum Verschließen von Marmeladen, Konfitüren und Gelees sind Twist-Off-Deckel daher am besten geeignet.

  • Die Veränderung der Farbe ist ein natürlicher Prozess, der keinen Einfluss auf die Qualität des Gelees oder der Konfitüre hat. Sie tritt vor allem bei Fruchtzubereitungen auf, die mit Gelierzucker 2:1 und 3:1 zubereitet wurden, da diese durch den geringeren Zuckeranteil anfälliger dafür sind. Dies tritt besonders häufig bei Früchten auf, die wenig farbintensiv sind, wie z. B. Erdbeeren. Bei Konfitüren und Gelees aus Obst/Saft und Gelierzucker 1:1 beugt der hohe Zuckergehalt einer Graufärbung in der Regel vor. Wir empfehlen daher, nur kleine Mengen zu verarbeiten und frisch zu verbrauchen, weil dann die Konfitüren neben der optimalen Farbe auch noch den vollen Fruchtgeschmack haben. Ein Tipp: Lagern Sie die Gläser kühl und dunkel oder frieren Sie das Obst ein, so können Sie bei Bedarf immer frische Fruchtaufstriche kochen.

Einmachzucker

  • Ja, theoretisch können Sie auch mit Einmachzucker statt Gelierzucker Konfitüre oder Gelee kochen. Allerdings dauert dies länger und die Gelingsicherheit ist nicht so hoch wie bei der Verwendung von Gelierzucker. Wenn Sie mit Diamant Einmachzucker eine Marmelade kochen möchten, sollten Sie 1 kg Früchte und 1 kg Zucker gemeinsam kochen. Die Frucht-Zucker-Mischung wird so lange gekocht, bis die Masse fest wird. Im Vergleich zu Gelierzucker muss jedoch mindestens die doppelte Zeit gekocht werden. Deshalb eignet sich die Konfitürenherstellung mit Einmachzucker vor allem für pektinreiche Früchte wie Johannisbeeren, Stachelbeeren, Äpfel und Quitten, da diese schneller gelieren.

Gelierzucker 2:1 für Küchenmaschinen mit Kochfunktion

  • Den Standort von Diamant Gelierzucker 2:1 für Küchenmaschinen mit Kochfunktion bestimmt jeder Supermarkt individuell. Entweder findet man ihn im Zuckerregal oder bei den Gelierprodukten. Sie erhalten das Produkt auch im Diamant Online-Shop.

  • Da Diamant Gelierzucker 2:1 für Küchenmaschinen mit Kochfunktion selbst Zitronensäure enthält, ist der optimale pH-Wert für die Gelierung bereits sichergestellt. Die zusätzliche Zugabe von Zitronensaft oder -säure ist daher nicht mehr notwendig. Je nach Früchten kann es sogar hinderlich sein, wenn dadurch der pH-Wert zu sauer würde.

  • Grundsätzlich wurde Diamant Gelierzucker 2:1 für Küchenmaschinen mit Kochfunktion speziell entwickelt, um mit diesen Geräten immer ein optimales Ergebnis zu erzielen. Wir haben das Produkt mit zahlreichen auf dem Markt befindlichen Geräten und verschiedenen Anwendungen getestet und immer ein ausreichend festes Ergebnis erzielt. Je nach Beschaffenheit der Früchte kann das Ergebnis jedoch unterschiedlich ausfallen: Wasserreiche Früchte werden generell etwas weicher als solche mit wenig Wasser und einem hohen Faseranteil. Wichtig ist es zudem, die Mengen und Einstellungen an der Maschine laut Zubereitungsanleitung einzuhalten. Außerdem sollte darauf geachtet werden, dass der Messbecher in der Mitte des Deckels nicht aufliegt.

  • Ja, Sie können für die Herstellung von Fruchtaufstrichen  in Küchenmaschinen mit Kochfunktion auch tiefgekühlte Früchte verwenden. Diese können Sie vor der Verwendung entweder auftauen oder auch direkt gefroren verwenden. In dem Fall gehen Sie bitte wie folgt vor.

    1. 1000 g tiefgekühlte Früchte in den Mixbehälter geben und 20 Sek./Stufe 6 zerkleinern.
    2. Anschließend 10 Minuten/80°C/niedrige Rührstufe auftauen.
    3. 1 Packung (500 g) Diamant Gelierzucker für Küchenmaschinen mit Kochfunktion dazugeben und 10 Sek./Stufe 3 unterrühren.
    4. 13 Minuten/100 °C/niedrige Rührstufe (Herstellerangaben beachten) ohne Messbecher kochen.
    5. Fruchtaufstrich sofort heiß in Gläser füllen und diese gut verschließen.

  • Davon raten wir ab, da dies die Konsistenz des Fruchtaufstriches beeinträchtigen kann. Außerdem  wird so das Füllvolumen der meisten Geräte überschritten.

  • Prinzipiell ja, aber es kann sein, dass sich die Konsistenz des Fruchtaufstriches dann verändert. Das optimale Ergebnis wird immer bei Verwendung einer ganzen Packung erzielt.

  • Es gibt verschiedene Geräte auf dem Markt mit Marmeladentaste, die sich jedoch hinsichtlich ihrer Einstellungen von unserer Zubereitungsanleitung unterscheiden, beispielsweise, indem die Kochzeit kürzer ist. Für ein optimales Gelierergebnis empfehlen wir daher, die Einstellungen an der Maschine manuell nach der Zubereitungsanleitung des Produktes vorzunehmen.

  • Das empfehlen wir nicht, da dann der Zucker ebenfalls zerkleinert wird. Dies kann die Gelierung beeinträchtigen.

  • Das kommt ganz auf die Maschine an. Es kann sein, dass das Ergebnis einwandfrei wird. Es kann aber auch vorkommen, dass z. B. durch zu hohe Temperaturen das Kochgut anbrennt, ebenso bei einer zu kleinen Rührstufe. Oder es kann passieren, dass das Gelierergebnis bei zu kurzer Kochzeit nicht einwandfrei fest wird. Für ein optimales Ergebnis empfehlen wir daher, sich nach der Zubereitungsanleitung auf der Verpackung zu richten.

  • Ja. Die Einstellungen sind etwas anders als beim Kochen eines Fruchtaufstriches, um ein gutes Gelierergebnis zu erzielen. Hier finden Sie das Grundrezept.

  • Ja, sofern sie eine einstellbare Temperatur, Zeit und Rührstufe haben.

  • Der klassische Gelierzucker wurde seinerzeit für die Zubereitung im Kochtopf entwickelt. Hier werden zum einen höhere Temperaturen erreicht als in den meisten Küchenmaschinen mit Kochfunktion. Zum anderen verdampft beim Kochen im Kochtopf mit geöffnetem Deckel sehr viel mehr Flüssigkeit als in der Küchenmaschine, die nur eine kleine Öffnung aufweist. Dadurch sind die Fruchtaufstriche, die mit klassischem Gelierzucker in einer solchen Küchenmaschine gekocht werden, häufig ungewohnt weich.
    Diamant Gelierzucker 2:1 für Küchenmaschinen mit Kochfunktion wurde daher speziell entwickelt, um trotz der veränderten Bedingungen in diesen speziellen Geräten auf einfache und schnelle Weise einen Fruchtaufstrich mit idealer Konsistenz zubereiten zu können.

  • Dies ist ein neuer Gelierzucker, der speziell für die Zubereitung von Fruchtaufstrichen in Küchenmaschinen mit Kochfunktion wie Thermomix®, Quigg/Medion (Aldi), Silvercrest Monsieur Cuisine (Lidl), Krups Prep&Cook, Kenwood Cooking Chef Gourmet & Co., entwickelt wurde. Der Gelierzucker ist für alle Geräte und Früchte geeignet und sorgt für ein perfektes Gelierergebnis mit frischen und tiefgekühlten Früchten ganz unabhängig vom Pektingehalt der Früchte.