Zucker und Ernährung

ZUCKERWISSEN

Zucker und Ernährung

Zucker und Ernährung

Zucker gehört zur Familie der Kohlenhydrate und bildet zusammen mit Eiweiß und Fett die Hauptbestandteile unserer Ernährung. Kohlenhydrate sind notwendige Energielieferanten für alle Bewegungsvorgänge und erhalten die Körpertemperatur. Als einfaches Kohlenhydrat wird Zucker schnell resorbiert und in geistige und körperliche Leistung umgesetzt. Deshalb greifen Sportler und Kinder nach einem höheren Energieverbrauch gern zu zuckerhaltigen Nahrungsmitteln. Zucker ist Genussmittel und Nährstoff zugleich, der jedoch keine Vitamine, Mineralien und Ballaststoffe enthält. Daher gilt es, wie auch bei Eiweiß oder Fett, jedes Übermaß zu vermeiden. Ein normaler Zuckerverbrauch führt zu keinen gesundheitlichen Risiken, wenn die Ernährung insgesamt ausgewogen und vielseitig ist.

Warum wir Zucker lieben

Unsere Vorliebe für Süßes ist so alt wie die Menschheit selbst. Denn wir lernen einen süßlichen, angenehmen Geschmack schon mit der Muttermilch kennen. Zudem setzten unsere frühen Vorfahren süß mit nahrhaft, ungefährlich und energiehaltig gleich. Bitteres ist meist giftig, Säuerliches oft noch unreif oder schon verdorben. Das Bedürfnis nach Süßem liegt uns also im Blut, besser gesagt im genetischen Code. Im menschlichen Gehirn setzt Zucker überdies das so genannte „Glückshormon“ Endorphin frei, das uns ein wunderbares Glücksgefühl beschert. Kein Wunder also, dass alle Zucker lieben.

Unsere Vorliebe für Süßes
Zucker - mehr als ein Süßungsmittel

Mehr als ein Süßungsmittel

Zucker kommt in der Küche nicht allein als Süßungsmittel zum Einsatz. Zucker konserviert Obst. In bestimmten Konzentrationen verhindert er die Schimmelbildung. Er stabilisiert Vitamin C und erhält bei eingekochten Früchten Farbe und Aroma. Eine Prise Zucker zum Abrunden der Speisen und zum Verfeinern des Geschmacks findet man in den Kochbüchern der ganzen Welt. Zucker weckt außerdem Duft- und Aromastoffe, zum Beispiel im Kakao und gemahlenem Zimt. Viele Fruchtsorten würden ohne Zucker fade schmecken.