FAQ

Sie möchten mehr über Zucker und seine Verwendung wissen? Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen.

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Zucker allgemein

  • Auf den Feldern beginnt die maschinelle Ernte der Zuckerrüben etwa Mitte September. Die anschließende Verarbeitung zu Zucker in der Fabrik geschieht innerhalb von 80 bis 100 Tagen und ist spätestens Anfang Januar beendet. Der Verarbeitungsprozess erfolgt in vielen Schritten:

     

    1. Nach der Anlieferung in der Zuckerfabrik werden die Rüben gewaschen und zerkleinert.

     

    2. Die Rübenschnitzel kommen in kontinuierlich arbeitende Extraktionsapparate, in denen ihnen der Zucker mithilfe von heißem Wasser weitgehend entzogen wird.

     

    3. Der so gewonnene Rohsaft enthält nicht nur viel Zucker, sondern auch noch verschiedene Unreinheiten aus der Rübe, die entfernt werden müssen.

     

    4. Der Reinigungsprozess erfolgt nach einem speziellen Verfahren mithilfe von Kalk und Kohlensäure.

     

    5. Den gereinigten Rohsaft nennt man Dünnsaft, der etwa 15 Prozent Zucker enthält. Dem Dünnsaft wird in der Verdampfstation bei sorgfältiger Temperaturwahl Wasser entzogen – das Ergebnis ist der Dicksaft. In ihm stecken 70 bis 75 Prozent Zucker und andere lösliche Rübeninhaltsstoffe.

     

    6. Der Dicksaft wandert nun in die Kochstation. In der Kochstation wird dem Dicksaft weiter Wasser entzogen. Ist ein bestimmtes Verhältnis von Zucker zu Wasser erreicht, bilden sich zahllose kleinste Kristalle. Nach Beendigung des Kristallisationsprozesses hat man die sogenannte Füllmasse, die zu je circa 50 Prozent aus Zuckerkristallen und zähflüssigem Sirup besteht.

     

    7. Diese Füllmasse wird in Maischen langsam kaltgerührt, wobei die Zuckerkristalle weiter wachsen. Aus den Maischen wird die Masse in Zentrifugen (Schleudern) geleitet. Dort wird der Sirup abgeschleudert, die Zuckerkristalle bleiben zurück und werden durch eine Wasser- oder Dampfdusche von den bräunlichen Sirupresten gereinigt. Heraus kommt der Weißzucker.

     

    8. Er wird abgekühlt, getrocknet und zum Schluss in Säcke oder Tüten für den Verkauf abgepackt.

     

    9. Der abgetrennte Sirup wird zur besseren Ausbeute noch zweimal eingedampft und kristallisiert.

     

    10. Zuletzt wird sogenannte Melasse abgeschleudert, die vor allem zur Herstellung von Hefe und Alkohol, Milch- und Citronensäure sowie – mit Rübenschnitzeln vermischt – als wertvolles Futtermittel verwendet wird.

     

    Um Zucker allerbester Qualität, sogenannte Raffinade, zu erzeugen, muss der Weißzucker noch weiter filtriert und kristallisiert werden. Nach mehreren Arbeitsgängen erhält man schneeweiße, völlig reine Raffinade.

  • Zucker wird so stark gereinigt und kristallisiert, dass ihm keine Rückstände mehr anhaften. Die weiße Farbe entsteht also nicht durch chemisches „Bleichen“, sondern lediglich durch starke Reinigung.

  • Raffinade ist Zucker von höchster Reinheit, denn sehr reine Zuckerlösungen bilden die Ausgangsbasis für dieses Produkt. Raffinade wird in verschiedenen Körnungen hergestellt: grob, mittel und fein.

  • Brauner Zucker wird aus braunem Kandissirup gewonnen, deshalb ist auch der Name „Kandisfarin“ gebräuchlich. Die braune Farbe und der aromatische Geschmack ergeben sich daher bei Diamant Brauner Zucker in erster Linie durch die Karamellisation des Zuckers, die beim Erhitzen stattfindet.

  • Rohr-Rohzucker hat zwar den Saftreinigungs- und Kristallisationsprozess der normalen Zuckergewinnung durchlaufen, ihm fehlt aber die letzte Reinigungs- bzw. Kristallisationsstufe. Daher sind die Kristalle des Rohzuckers von einem Sirup- oder Melassefilm umgeben, in dem noch Spuren von Mineralstoffen mit 0,2 % enthalten sind, wodurch er braun aussieht.

  • Beide Zuckersorten unterscheiden sich in der Herstellung und im Geschmack erheblich.

     

    Brauner Zucker („Kandisfarin“) ist ein fein kristalliner Rübenzucker, der aus Sirupen, die bei der Kandisherstellung entstehen, gewonnen wird. Die braune Farbe und der aromatische Geschmack ergeben sich in erster Linie durch die Karamellisation des Zuckers, die beim Erhitzen abläuft.

     

    Rohr-Rohzucker wird aus Zuckerrohr gewonnen und fällt als Zwischenprodukt bei der Weißzuckerherstellung an. Rohzucker hat den Saftreinigungs- und Kristallisationsprozess der normalen Zuckergewinnung durchlaufen; im Vergleich zu Weißzucker fehlt nur die letzte Reinigungs- bzw. Kristallisationsstufe. Die Kristalle des Rohzuckers sind von einem Sirup oder Melassefilm umgeben, in dem noch Spuren von Mineralstoffen enthalten sind. Aus Zuckerrüben wird kein Rohzucker angeboten, da dieser einen unangenehmen Beigeschmack hat.

  • Bei der Würfelzucker-Herstellung wird angefeuchteter Zucker in Formen gepresst und wieder getrocknet. Durch die Feuchtigkeit wird der Zuckerkristall klebrig und geht mit den glatten Oberflächen der anderen Kristalle eine relativ stabile Bindung ein.

  • Zum Einmachen von Obst verwenden Sie am besten Diamant Einmachzucker oder eine grobkörnige Raffinade. Die groben Körner lösen sich langsamer auf und eine Schaumbildung wird verhindert.

  • Ja, es gibt Werksbesichtigungen in den Werken Appeldorn, Euskirchen, Jülich, Könnern und Lage. Da die Besichtigungen von den Werken organisiert werden, wenden Sie sich bitte direkt an das Werk, das Sie besuchen möchten. Die Adressen finden Sie hier auf der Seite Standorte.

  • Der Versand-Service "Kölner Zuckerbazar" wurde schon vor vielen Jahren aufgelöst. Die Bücher sind vergriffen und auch im Handel nicht erhältlich. Als Alternative gibt es von Pfeifer & Langen verschiedene kostenlose Broschüren.

  • Laut einer Studie* wünscht sich der Kunde nachhaltige und umweltfreundliche Verpackungen. Pfeifer & Langen hat auf die Verbraucherwünsche reagiert und neue Verpackungen entwickelt, die diesen Wünschen Rechnung tragen.

    * Studie zur Nachhaltigkeit von Verpackungen der GfK Panel Services Deutschland

  • Statt wie bisher in einem Folienbeutel werden Diamant Brauner Zucker und Diamant Rohrzucker zukünftig im Papier-Schlauchbeutel angeboten. Die Diamant Eiszauber-Range sowie Diamant Gelierzauber und Diamant Coffee Sugar werden zukünftig im Papier/PE-Schlauchbeutel (Verbundmaterial) verpackt.

  • Durch ein ganz neues Verfahren zur luftdichten Versiegelung ist es erstmals möglich, die Produktqualität in einem Papier- bzw. Papier/PE-Schlauchbeutel genauso zu erhalten wie in einem Folienbeutel. Dadurch wird die Umstellung erst ermöglicht. 

    Papier hat eine bessere CO2-Bilanz als Folie und wird zudem schneller abgebaut. Dadurch sind die neuen Verpackungen umweltschonender und nachhaltiger. Zudem sind sie praktisch, da ein Papierbeutel sich kontrollierter aufreißen lässt als Folie. Dabei sind sie optisch attraktiver durch ihre überarbeitete, moderne Gestaltung.

  • Neben dem neuen Verpackungsmaterial wurden die neuen Verpackungen lediglich hinsichtlich ihres Formates und Designs überarbeitet und moderner und klarer gestaltet. Die Zutaten, die Funktionalität, die Qualität und das Gewicht sind jedoch gleich geblieben. Um das einwandfreie, luftdichte Verschließen des Beutels nicht durch Staubbildung zu gefährden, war es technisch notwendig, einen gewissen Kopfraum zum Verschließen des Beutels zu behalten. Daher hat sich das Format des Beutels minimal verändert.

  • Ab Mai 2016 stellt Pfeifer & Langen sukzessive das Verpackungsmaterial von Folie auf Papier bzw. Papier/PE um. Die neuen Packungen fließen nahtlos in die Belieferung des Handels ein und werden somit nach und nach dort zu finden sein.

  • Die Papier-Schlauchbeutel können ganz einfach mit dem Papiermüll entsorgt werden. Die Papier/PE-Schlauchbeutel können über die gelbe Tonne/den gelben Sack entsorgt werden.

Kandis

  • Weißer Kandis wird aus reinen konzentrierten Zuckerlösungen hergestellt, der Herstellungsprozess unterscheidet sich jedoch von dem von Zucker: Während Zucker in einem Kochprozess hergestellt wird, wächst der Kandis durch langsame Kristallisation über mehrere Wochen heran. Dadurch entstehen besonders große Kristalle, die Heißgetränke auf ganz besondere Weise süßen.

  • Kandis wird aus reinen konzentrierten Zuckerlösungen hergestellt. Die braune Farbe einiger Kandissorten entsteht durch Karamellisation der Zuckerlösung.

     

    • Gleichförmige Kandisstücke wie weißer oder brauner Kandis und Kluntje Kandis entstehen durch Kristallisation in Bewegung. Die Zuckerlösung strömt im Kristallisationsgefäß ständig von unten nach oben und zurück und so können die Kristalle langsam wachsen, ohne zusammenzukleben.

     

    • Die unregelmäßigen Kandisstücke wie Krusten Kandis oder Grümmel Kandis reifen in Ruhe. Die Zuckerlösung wird in große Wannen gegossen, beim Abkühlen setzt sich der Kandis an den Zwischenplatten ab. Wenn die Platten eine Dicke von 15 cm erreicht haben, wird der Kandis herausgebrochen und zerkleinert.

Eiszauber

  • Das ist abhängig von der Größe der Behälter, in denen man das Eis einfriert, und der Temperatur des Gefrierschranks. Kleinere Portionen frieren schneller, große Portionen brauchen etwas länger zum Durchfrieren. Wir empfehlen, das Eis mindestens 5–8 Stunden bei –18 °C einzufrieren. Bei einer größeren Menge Eis, z. B. in Form einer Eistorte, sollte das Eis am besten über Nacht gefrieren.

  • Die Festigkeit des Eises hängt von der Temperatur des Gefrierschrankes ab: Je kälter dieser ist, desto härter ist das Eis. Die optimale Konsistenz zum Portionieren hat das Eis, wenn es einige Minuten vor dem Verzehr aus dem Gefrierschrank genommen wird.

  • Für die Zubereitung von Diamant Eiszauber benötigt man grundsätzlich keine Eismaschine. Es ist jedoch möglich, eine Eismaschine zu verwenden, um das Eis schneller zu gefrieren. Bereiten Sie dazu die Eismischung nach Packungsanleitung zu, geben die Mischung in die Eismaschine und lassen Sie sie gefrieren. Bitte beachten Sie dabei die Zubereitungsanleitung Ihrer Eismaschine und überschreiten nicht die für Ihre Maschine angegebene maximale Füllmenge.

  • Gefriertaugliche Dosen erkennen Sie an dem Zeichen eines Eiskristalls. Darin bleibt das Eis gut geschützt und frisch. Das Eis sollte auch immer mit einem Deckel luftdicht verschlossen werden, damit es nicht austrocknet.

  • Den Standort von Diamant Eiszauber bestimmt jeder Supermarkt individuell. Entweder findet man ihn im Zuckerregal, bei den Dessertmischungen oder manchmal auch auf Eistruhen. Sie erhalten alle drei Produkte auch in unserem Online-Shop.

  • Diamant Eiszauber ist ein Speiseeispulver für die einfache und individuelle Zubereitung von cremigem Eis ohne Eismaschine. Es gibt drei verschiedene Sorten: Diamant Eiszauber für Milch, Diamant Eiszauber für Joghurt und Diamant Eiszauber für Früchte. Milch, Früchte oder Joghurt bilden die jeweilige Basis für das Eis, das nach Belieben mit weiteren Zutaten nach Wahl verfeinert werden kann.

  • Diamant Eiszauber für Milch ist extra für die spezielle Beschaffenheit von Milch (z. B. Fettanteil in der Milch) entwickelt worden und der Experte für zart-cremiges Eis aus Milch. Diamant Eiszauber für Früchte ist der Spezialist zum Herstellen von cremigem Fruchteis. Die Zutaten sind genau auf die Zusammensetzung von Früchten (wie Säure- und Wassergehalt) abgestimmt, sodass man damit aus Früchten ein fruchtig-cremiges Eis herstellen kann. Für alle sauren Milchprodukte wie Joghurt, Buttermilch, Kefir oder saure Sahne ist Diamant Eiszauber für Joghurt geeignet, weil es im sauren pH-Wert Bereich zu bester Cremigkeit verhilft. Das optimal cremige Eis erhalten Sie, wenn Sie für Ihr Lieblingseis den jeweiligen Spezialisten verwenden.

Eiszauber für Milch

  • Mit Diamant Eiszauber für Milch können Sie auf einfache Weise ohne Eismaschine ein cremiges Eis mit Milch zubereiten. Einfach Milch mit Diamant Eiszauber für Milch 3 Minuten aufschlagen, Zutaten für Eissorte nach Wahl unterrühren, einfrieren, fertig!

  • Aus 350 ml Milch, die man mit einer Packung (200 g) Diamant Eiszauber für Milch aufschlägt, erhält man ca. 1000 ml Eis.

  • Das Eis ist bei –18° C mindestens 6 Monate haltbar.

  • Diamant Eiszauber für Milch enthält Glukosesirup, Zucker, Traubenzucker, Magermilchpulver, gehärtetes Pflanzenfett, Emulgator (Essigsäureester von Mono- und Diglyceriden von Speisefettsäuren), natürliches Vanillearoma, Milcheiweiß, Verdickungsmittel (Carrageen, Guarkernmehl), Farbstoff Carotine. Konservierungsstoffe sind nicht enthalten.

  • Der Nährwert des Eises, das man mit Diamant Eiszauber für Milch herstellt, hängt von der Milchsorte und den sonstigen Zutaten ab, die verwendet werden.

     

    100 g Diamant Eiszauber für Milch (das Pulver) haben folgenden Nährwert:

    438 kcal (1849 kJ), 81 g Kohlenhydrate, 10 g Fett, 6 g Eiweiß.

     

     

    100 ml des Basis-Eises (ca. 2 Kugeln), hergestellt mit verschiedenen Milchsorten, haben folgenden Nährwert:

    Vollmilch (3,5 % Fett)
    Kcal (kJ)110 kcal (465 kJ)
    Kohlenhydrate

    18 g

    Fett3,2 g
    Eiweiß

    2,4 g

    Fettarme Milch (1,5 % Fett)
    Kcal (kJ)104 kcal (440 kJ)
    Kohlenhydrate18 g
    Fett2,6 g
    Eiweiß2,4 g
    Entrahmte Milch (0,1 % Fett)
    Kcal (kJ)100 kcal (420 kJ)
    Kohlenhydrate18 g
    Fett2,0 g
    Eiweiß2,4 g

     

    Hinweis: Der Nährwert der weiteren verwendeten Zutaten, z. B. Dessertsoßen, Schokoraspel oder Likör, muss zu dem genannten Nährwert hinzugerechnet werden.

  • Diamant Eiszauber für Milch enthält Milcheiweiß und Laktose (Milchzucker).

  • Diamant Eiszauber für Milch ist glutenfrei (Glutengehalt unter 20 ppm), daher ist er auch für Menschen mit Glutenunverträglichkeit (Zöliakie) geeignet.

  • Ja, Diamant Eiszauber für Milch eignet sich zur Zubereitung von Eis mit allen Milchsorten. Sie können sowohl entrahmte als auch fettarme Milch, Vollmilch oder Sahne, frische Milch oder H-Milch verwenden. Die Milch sollte nicht zu kalt sein, da die Mischung sonst möglicherweise nicht richtig schaumig aufgeschlagen werden kann. Optimal ist eine Temperatur von +6° C bis +15 °C. Wir empfehlen daher, die Milch einige Minuten vor der Verwendung aus dem Kühlschrank zu nehmen.

  • Zur Herstellung des Eises kann man statt normaler Milch auch Sojamilch oder laktosefreie Milch verwenden. Allerdings enthält Diamant Eiszauber für Milch Magermilchpulver als Zutat und dadurch selbst schon Laktose. Daher können nur Sie allein entscheiden, ob Sie das Eis essen möchten.

  • Diese sauren Milchprodukte sind für die Zubereitung mit Diamant Eiszauber für Milch nicht geeignet, da der pH-Wert zu niedrig und somit zu sauer ist und sich die Eismischung dadurch nicht schaumig aufschlagen lässt. Auch Früchte und Säfte sollte man mit Diamant Eiszauber für Milch nicht verwenden. Wenn Sie ein Eis mit dem frischen Geschmack von Joghurt und Co. oder Früchten haben möchten, empfehlen wir Diamant Eiszauber für Joghurt oder Diamant Eiszauber für Früchte.

  • Für Ihre Eissorte nach Wahl können Sie z. B. Nüsse, Streusel, Kakao, Kekse, Schokoladenstückchen oder Dessertsoßen verwenden. Hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Je nach Menge und Beschaffenheit der Zutat können Sie unterschiedlich vorgehen:

     

    1. Wenn Sie feste oder pulvrige Zutaten (z. B. Kakao, Nüsse oder cremige Zutaten) sowie flüssige Zutaten, die eher in geringerer Menge eingesetzt werden (z. B. Likör oder Sirup), verwenden möchten, können Sie das Basis-Eis zunächst wie auf der Packung angegeben zubereiten. Anschließend rühren Sie die Zutaten einfach noch mal gut mit dem Handrührgerät unter. Auf diese Weise können Sie aus einer Packung Diamant Eiszauber auch verschiedene Eissorten herstellen, indem Sie nach der Herstellung des Basis-Eises die Menge teilen und jeden Teil nach Belieben unterschiedlich weiterverarbeiten.

     

    2. Wenn Sie eine größere Menge flüssiger Zutaten zufügen möchten (z. B. Kaffee, Kokosmilch oder eine große Menge Likör), können Sie die Milch zu diesem Teil durch die Zutat ersetzen (z. B. 100 ml Kaffee + 250 ml Milch) und zusammen mit Diamant Eiszauber für Milch aufschlagen. Anschließend können Sie wie gewohnt weitere Zutaten nach Geschmack unterrühren, z. B. Schokostreusel oder Nüsse.

  • Nein, dies empfehlen wir nicht. Man kann jedoch Fruchtsoßen mithilfe einer Gabel unter das Basis-Eis strudeln und so einen fruchtigen Geschmack in das Eis bringen. Zur Herstellung eines Fruchteises empfehlen wir Diamant Eiszauber für Früchte.

  • Ja. Durch den hohen Wassergehalt der Früchte kann es jedoch sein, dass diese im Eis hart und z. T. kristallig werden. Daher sollte man Früchte in kleine Stückchen schneiden und keine ganzen Früchte verwenden. Wenn keine Kinder mitessen, kann man die Fruchtstückchen auch zuvor in etwas Likör einweichen, so bleiben sie im gefrorenen Eis weicher. Dies ist auch bei der Verwendung von Trockenobst wie Rosinen oder Cranberries hilfreich.

  • Wichtig ist, dass die Eismischung nicht nur (unter-)gerührt, sondern für mindestens 3 Minuten richtig gut aufgeschlagen wird, sodass sie schaumig wird. Für den optimalen Eisgenuss empfehlen wir, das Eis einige Minuten vor dem Verzehr aus dem Gefrierschrank zu nehmen.

  • Damit das Eis richtig cremig wird, sollte die Eismischung mindestens 3 Minuten gut aufgeschlagen werden. Dazu sollte die verwendete Milch nicht zu kalt sein: Optimal ist eine Temperatur von +6° C bis +15° C. Wir empfehlen daher, die Milch einige Minuten vor der Verwendung aus dem Kühlschrank zu nehmen.

    Außerdem ist es wichtig, dass das Handrührgerät auf höchster Stufe verwendet wird. So kann ausreichend Luft in die Eismischung gelangen und das Eis wird später herrlich cremig. Zudem variiert die Konsistenz des Eises in Abhängigkeit von den verwendeten Zutaten: Wenn Sie weitere süße oder alkoholische Zutaten unterrühren, z. B. Sirup, Nuss-Nugat-Creme oder einen Likör, wird das Eis weicher und cremiger. Für den optimalen Eisgenuss empfehlen wir, das Eis einige Minuten vor dem Verzehr aus dem Gefrierschrank zu nehmen.

  • Das optimale Ergebnis erhält man, wenn die Milch +6° C bis +15° C hat. Wenn man Zutaten, z. B. Bonbons, in der Milch auflöst, ist es wichtig, dass die Milch nach dem Aufkochen zunächst wieder abkühlt. Wenn die Milch oder Diamant Eiszauber für Milch bei der Verarbeitung wärmer als 25° C sind, kann es sein, dass das Aufschlagen nicht so gut gelingt und das Eis weniger cremig wird. Auch andere warme Zutaten, z. B. Kaffee oder verflüssigte Schokolade, sollten vor der Verarbeitung etwas abkühlen.

  • Ja, indem man aus 350 ml Milch und 1 Packung Diamant Eiszauber für Milch das Basis-Eis herstellt, dieses anschließend halbiert und dann die Zutaten nach Wahl separat unterrührt. Man kann jedoch auch z. B. zweimal je 175 ml Milch mit je 100 g Diamant Eiszauber für Milch separat aufschlagen.

  • Durch das Aufschlagen nimmt das Volumen der Eismischung zu. Daher sollte die Schüssel mindestens 1,5 l fassen und möglichst hoch sein, damit es nicht zu stark spritzt. Unser Tipp: separaten Spritzschutz verwenden, den man auf die Schüssel legt.

  • Ein optimales Ergebnis erzielt man, wenn man ein Gerät benutzt, das besonders gut Luft in die Masse schlagen kann. Dies kann neben einem Handrührgerät auch durch eine Küchenmaschine mit „Schneebesen“ möglich sein. Wichtig ist, dass die Masse nicht nur gerührt, sondern auch richtig schaumig aufgeschlagen wird.

Eiszauber für Früchte

  • Ja, allerdings nur, wenn Sie die Früchte bereits vorher püriert haben, besonders weiche Früchte, z. B. Himbeeren, verwenden oder Saft und Smoothies verarbeiten. Dann können Sie die Masse auch mit einem Handrührgerät schaumig aufschlagen.

  • Durch das Pürieren nimmt das Volumen der Masse zu. Damit die Schüssel bei der Zubereitung nicht überläuft, empfehlen wir Ihnen ein hohes Gefäß mit mind. 1,5 l Fassungsvermögen zu verwenden.

  • Nein, Diamant Eiszauber für Früchte enthält weder Farb-, noch Aroma- oder Konservierungsstoffe. Die Farbe und der Geschmack des Fruchteises stammen daher allein aus den verwendeten Früchten. Daher fallen Geschmack und Farbe auch immer unterschiedlich aus.

  • Diamant Eiszauber für Früchte eignet sich zur Zubereitung von Fruchteis mit allen Früchten, aber auch mit Säften oder Smoothies. Wichtig ist nur, dass sich die Früchte zum rohen Verzehr eignen und sich gut pürieren lassen. Holunder beispielsweise sollte nicht roh gegessen werden. Frischer Rhabarber ist zu hart, um ihn roh zu pürieren. In diesem Fall kann man die Früchte zunächst kurz (weich) kochen, abkühlen lassen und dann mit Diamant Eiszauber für Früchte pürieren. Auch tiefgekühlte Früchte oder Konservenfrüchte können verarbeitet werden. Tiefgekühlte Früchte sollten vor der Zubereitung aufgetaut werden. Man kann sie mit oder ohne Auftauflüssigkeit verwenden. Auch Konservenfrüchte kann man sowohl mit als auch ohne die Flüssigkeit in der Konserve verarbeiten (Gesamtmenge 500 g). Die Konsistenz des Fruchteises variiert je nachdem, welche Früchte verarbeitet werden.

  • Ja. Wichtig ist dabei nur, dass die Gesamtmenge an Früchten, die mit einer Packung (= 250 g) Diamant Eiszauber für Früchte zubereitet wird, 500 g beträgt, damit das Eis optimal cremig wird.

  • Ja. Wiegen Sie dafür ebenfalls 500 g Saft bzw. Smoothie ab und schlagen es mit Diamant Eiszauber für Früchte für 3 Minuten auf. In diesem Fall kann auch ein Handrührgerät verwendet werden. Die Konsistenz dieses Fruchteises unterscheidet sich jedoch von Eis aus Früchten, da der enthaltene Wasseranteil höher ist.

  • Ja. Die Früchte sollten dabei jedoch die Basis sein, der Joghurt dient nur zum Verfeinern, z. B. 400 g Früchte mit 100 g Joghurt. Die Gesamtmenge sollte 500 g nicht überschreiten. Den Joghurt kann man von Anfang an mit pürieren. Für ein Eis mit hohem Joghurtanteil empfehlen wir Ihnen Diamant Eiszauber für Joghurt.

  • Ja, hier sind Ihrer Fantasie keine Grenzen gesetzt. Pürieren Sie dazu zunächst 500 g Früchte mit Diamant Eiszauber für Früchte laut Zubereitungsanleitung. Heben Sie anschließend die zusätzlichen Zutaten unter und frieren das Eis ein.

  • Wenn Sie Ihr Eis lieber ohne Kernchen mögen, pürieren Sie die Früchte zunächst, passieren sie dann durch ein Sieb und verarbeiten sie anschließend mit Diamant Eiszauber für Früchte.

  • Ja. Wenn Sie besonders saure Früchte, z. B. Johannisbeeren oder Himbeeren, zu Eis verarbeiten und es gerne etwas süßer mögen, können Sie nach Geschmack etwas Zucker zusätzlich hinzugeben. Probieren Sie die Fruchteismischung nach dem Aufschlagen und entscheiden dann, ob Sie es noch etwas süßer mögen. Der Zucker sollte dazu besonders fein sein, z. B. Diamant Puderzucker oder Diamant Feinster Zucker.

  • Da das Eis zu zwei Dritteln aus Früchten besteht, ist der Geschmack und damit auch die Süße von den verwendeten Früchten abhängig. Wir empfehlen Ihnen, das Fruchteis vor dem Einfrieren zu probieren und nach Bedarf mit ein paar Spritzern Zitrone zu verfeinern. Wenn Sie Ihr Eis generell nicht so süß mögen, gibt es mehrere Möglichkeiten:

     

    Sie können entweder aus sauren Früchten, wie Himbeeren, Johannisbeeren oder Zitronen, ein Eis zubereiten. Oder Sie mischen süße Früchte mit sauren Früchten, um die Süße abzumildern. Alternativ können Sie zu süßen Früchten auch etwas Zitronensaft oder Joghurt hinzugeben. Achten Sie jedoch darauf, dass dann die Frucht-Joghurt-Mischung nicht mehr als 500 g wiegt, da ansonsten das Eis möglicherweise weniger cremig wird. Oder probieren Sie einmal Diamant Eiszauber für Joghurt: Da die Mischung selbst eine andere Zusammensetzung hat und zudem saure Milchprodukte bei der Herstellung verwendet werden, ist das damit hergestellte Eis insgesamt weniger süß.

  • Das empfehlen wir nicht, da dann das Eis nicht optimal cremig wird.

  • Ja. So kann man auch mit einer Packung Diamant Eiszauber für Früchte verschiedene Fruchteissorten machen, indem man z. B. zweimal je 250 g Früchte mit je 125 g Diamant Eiszauber für Früchte püriert.

  • Das Eis schmeckt immer so fruchtig wie die Früchte, die man einsetzt. Diamant Eiszauber für Früchte enthält weder Aromastoffe noch Geschmacksverstärker, daher stammt der fruchtige Geschmack im Eis allein aus der Frucht. Je aromatischer und reifer die Frucht ist, desto aromatischer und fruchtiger ist das Fruchteis!

  • Damit das Eis richtig cremig wird, sollte die Eismischung mindestens 3 Minuten gut püriert werden. Dabei ist es wichtig, dass Sie mit dem Pürierstab nicht unter der Oberfläche pürieren, sondern diesen immer auf und ab bewegen, sodass Luft in die Fruchteismischung gelangt und das Eis so richtig schön schaumig wird. Je mehr Luft eingeschlagen wird, desto cremiger wird das Eis. Unser Tipp: Wenn Sie das Eis besonders cremig mögen, schlagen Sie die Fruchteismischung nach dem Pürieren zusätzlich eine Minute mit dem Handrührgerät (Rührstäbe) auf. Zum anderen variiert die Konsistenz des Eises in Abhängigkeit von den verwendeten Zutaten: Je mehr eigenen Zucker die Früchte mitbringen, desto weicher wird das Eis. Wenn Sie weitere süße oder alkoholische Zutaten unterrühren, z. B. Sirup oder einen Likör, wird das Eis ebenfalls weicher und cremiger.

  • Diamant Eiszauber für Früchte ist glutenfrei (Glutengehalt unter 20 ppm), daher ist er auch für Menschen mit Glutenunverträglichkeit (Zöliakie) geeignet.

  • Diamant Eiszauber für Früchte enthält keine Milchbestandteile, daher ist er auch für Menschen mit Laktoseunverträglichkeit (Laktoseintoleranz) geeignet.

  • Mit Diamant Eiszauber für Früchte können Sie auf einfache Weise ohne Eismaschine ein cremiges Fruchteis mit Ihren Lieblingsfrüchten zubereiten. Einfach Früchte nach Wahl mit Diamant Eiszauber für Früchte 3 Minuten pürieren, weitere Zutaten unterrühren, einfrieren, fertig!

  • Aus 500 g Früchten, die man mit einer Packung (250 g) Diamant Eiszauber für Früchte püriert, erhält man ca. 900 ml, Eis. Die Menge hängt von der verwendeten Frucht ab und davon, wie schaumig man die Fruchteismischung püriert hat.

  • Das Eis ist bei –18° C mindestens 12 Monate haltbar.

  • Diamant Eiszauber für Früchte enthält Zucker, Traubenzucker, hydrolysiertes Pflanzeneiweiß, Verdickungsmittel Pektin und Säuerungsmittel Citronensäure. Farb- und Aromastoffe sowie Konservierungsstoffe sind nicht enthalten.

  • Der Nährwert des Fruchteises, das Sie mit Diamant Eiszauber für Früchte herstellen, hängt von den Früchten und ggf. sonstigen Zutaten ab, die Sie für Ihre Eissorte verwenden. Da jede Frucht eine andere Zusammensetzung besitzt, ist auch der Nährwert des Eises ganz unterschiedlich. Hier haben wir für Sie ein paar Beispiele:

     

    100 g Diamant Eiszauber für Früchte (Pulver) haben folgenden Nährwert:

    388 kcal (1648 kJ), 94 g Kohlenhydrate, 0 g Fett, 2 g Eiweiß.

     

    100 ml des Basis-Eises (ca. 2 Kugeln), hergestellt mit verschiedenen Früchten, haben folgenden Nährwert:

    Erdbeere
    Kcal (kJ)126 kcal (533 kJ)
    Kohlenhydrate

    29 g

    Fett0 g
    Eiweiß

    1,0 g

    Pfirsich
    Kcal (kJ)131 kcal (556 kJ)
    Kohlenhydrate31 g
    Fett0 g
    Eiweiß1,0 g
    Süßkirsche
    Kcal (kJ)141 kcal (597 kJ)
    Kohlenhydrate33 g
    Fett0 g
    Eiweiß1,0 g
    Banane
    Kcal (kJ)158 kcal (666 kJ)
    Kohlenhydrate37 g
    Fett0 g
    Eiweiß1,2 g

    Hinweis: Der Nährwert der weiteren verwendeten Zutaten, z. B. Dessertsoßen, Schokoraspel oder Likör, muss zu dem genannten Nährwert hinzugerechnet werden.

  • Wenn man 500 g Früchte mit 250 g Diamant Eiszauber für Früchte püriert, besteht das Eis zu ca. 66 % aus frischen Früchten.

  • Die Früchte werden frisch verarbeitet, nur kurz püriert und dann sofort eingefroren. Somit bleiben Vitamine und Mineralstoffe weitestgehend erhalten.

  • Die Konsistenz des Eises ist u. a. fruchtabhängig: Je höher der Zuckergehalt der verwendeten Früchte ist, desto cremiger wird auch das Eis. Außerdem spielt die Art der Zubereitung eine wichtige Rolle: Achten Sie darauf, dass Sie mit dem Pürierstab nicht unter der Oberfläche pürieren, sondern diesen immer auf und ab bewegen, sodass Luft in die Fruchteismischung eingebracht wird und das Eis so richtig schön schaumig werden kann.

Eiszauber für Joghurt

  • Mit Diamant Eiszauber für Joghurt können Sie z. B. ein Joghurt-Fruchteis herstellen, indem Sie einen Teil des Joghurts durch pürierte Früchte ersetzen. Ob Sie dafür eine einzelne Frucht, z. B. Erdbeere pur, oder eine Fruchtkombination, z. B. Pfirsich-Maracuja, mit Joghurt zusammen zubereiten, bleibt ganz Ihnen überlassen. Nach Belieben können Sie Ihr Eis auch mit anderen Zutaten verfeinern: Neben Schokoraspeln, gehackten Nüssen, abgeriebener Zitronenschale oder Dessertsoßen eignen sich z. B. auch Likör, Honig oder Kekse.

  • Ja. Wenn Sie es gerne etwas süßer mögen, können Sie nach Geschmack etwas Zucker zusätzlich hinzugeben. Probieren Sie die Eismischung nach dem Aufschlagen und entscheiden dann, ob Sie es nachsüßen möchten. Der Zucker sollte dazu besonders fein sein, z. B. Diamant Puderzucker oder Diamant Feinster Zucker.

    Zudem sind verschiedene saure Milchprodukte auch unterschiedlich im Geschmack: z. B. schmeckt Buttermilch oft saurer als Joghurt. Wenn Ihnen das Eis zu sauer ist, können Sie also beim nächsten Mal ein anderes, weniger saures Milchprodukt ausprobieren.

  • Das empfehlen wir nicht, da dann das Eis nicht optimal cremig wird.

  • Wir empfehlen Ihnen, eine Packung Diamant Eiszauber für Joghurt immer komplett mit 350 g saurem Milchprodukt zu verarbeiten. Durch die besondere Beschaffenheit des Produktes kann es ansonsten sein, dass das Eis nicht optimal cremig wird.

  • Ja. Durch den hohen Wassergehalt der Früchte kann es jedoch sein, dass diese im Eis hart und z. T. kristallig werden. Daher sollte man Früchte in kleine Stückchen schneiden und keine ganzen Früchte verwenden. Wenn keine Kinder mitessen, kann man die Fruchtstückchen auch zuvor in etwas Likör einweichen, so bleiben sie im gefrorenen Eis weicher. Dies ist auch bei der Verwendung von Trockenobst wie Rosinen oder Cranberries hilfreich.

  • Damit das Eis richtig cremig wird, ist es wichtig, die Eismischung für mindestens 3 Minuten mit dem Handrührgerät richtig schaumig aufzuschlagen. Dazu sollte ein hohes, schmales Rührgefäß (mindestens 1,5 l Fassungsvermögen) verwendet werden, so, wie man es auch zum Schlagen von Eiweiß oder Sahne verwendet. Eine flache, breite Rührschüssel eignet sich nicht. Außerdem ist es wichtig, dass das Handrührgerät auf höchster Stufe verwendet wird, sodass ausreichend Luft in die Eismischung gelangt. Zudem variiert die Konsistenz des Eises in Abhängigkeit von den verwendeten Zutaten: Da z. B. Buttermilch flüssiger ist als Joghurt, hat das damit hergestellte Eis eine etwas andere Konsistenz. Quark beispielsweise ist sehr viel fester als Joghurt, sodass das Eis damit fester wird. Auch die weiteren Zutaten wirken sich auf die Konsistenz aus: Wenn Sie süße oder alkoholische Zutaten unterrühren, z. B. Dessertsoßen oder einen Likör, wird das Eis weicher und cremiger. Für den optimalen Eisgenuss empfehlen wir, das Eis einige Minuten vor dem Verzehr aus dem Gefrierschrank zu nehmen.

  • Es sollte ein hohes, schmales Rührgefäß verwendet werden, so, wie man es auch zum Schlagen von Eiweiß oder Sahne verwendet. Eine breite, flache Schüssel eignet sich nicht, da dann das Eis ggf. weniger cremig wird. Das Rührgefäß sollte mindestens 1,5 l fassen.

     

    Unser Tipp: Verwenden Sie einen separaten Spritzschutz, den man auf die Schüssel legt.

  • Ein optimales Ergebnis erzielen Sie, wenn Sie ein Gerät benutzen, das besonders gut Luft in die Masse schlagen kann. Dies kann neben einem Handrührgerät auch durch eine Küchenmaschine mit „Schneebesen“ möglich sein. Wichtig ist, dass die Masse nicht nur gerührt, sondern auch richtig schaumig aufgeschlagen wird.

  • Ja. Tiefgekühlte Früchte sollten aber vor der Zubereitung aufgetaut werden. Sie können im Anschluss mit oder ohne Auftauflüssigkeit verwendet werden. Auch Konservenfrüchte können mit oder ohne Flüssigkeit aus der Konserve verarbeitet werden. Die Gesamtmenge sollte inklusive Joghurt immer 350 g betragen. Da Konservenfrüchte in der Regel gezuckert sind, wird auch das Eis entsprechend süßer.

  • Diese Früchte enthalten im rohen Zustand Eiweiß spaltende Enzyme, sogenannte „Proteasen“, die das Milcheiweiß des Joghurts abbauen. Dadurch entwickelt sich ein bitterer Geschmack und das Eis wird ungenießbar. Wenn Sie ein Eis mit diesen Früchten herstellen möchten, empfehlen wir, die Früchte kurz aufzukochen und vor der Weiterverarbeitung abkühlen zu lassen. Dadurch werden die Enzyme inaktiv, sodass die Bildung bitterer Verbindungen verhindert wird.

  • Mit Diamant Eiszauber für Joghurt können Sie auf einfache Weise ohne Eismaschine ein cremiges Eis mit Joghurt zubereiten. Einfach Joghurt mit Diamant Eiszauber für Joghurt 3 Minuten aufschlagen, weitere Zutaten für Eissorte nach Wahl unterrühren, einfrieren, fertig!

  • Aus 350 g Joghurt, den man mit einer Packung (200 g) Diamant Eiszauber für Joghurt aufschlägt, erhält man ca. 900 ml Eis.

  • Das Eis ist bei –18° C mindestens 6 Monate haltbar.

  • Diamant Eiszauber für Joghurt enthält Glukosesirup, Traubenzucker, Milcheiweiß, Zucker, pflanzliches Öl, Emulgator (Milchsäureester von Mono- und Diglyceriden von Speisefettsäuren), Magermilchjoghurtpulver, Säuerungsmittel Citronensäure, Verdickungsmittel Carrageen. Farb- und Aromastoffe sowie Konservierungsstoffe sind nicht enthalten.

  • Der Nährwert des Eises, das Sie mit Diamant Eiszauber für Joghurt herstellen, hängt von dem sauren Milchprodukt (z. B. Joghurt oder Buttermilch) und den sonstigen Zutaten ab, die Sie für Ihre individuelle Eissorte verwenden.

     

    100 g Diamant Eiszauber für Joghurt (Pulver) haben folgenden Nährwert:

    443 kcal (1871 kJ), 80 g Kohlenhydrate, 10 g Fett, 7 g Eiweiß.

     

    100 ml des Basis-Eises (ca. 2 Kugeln), hergestellt mit verschiedenen sauren Milchprodukten, haben folgenden Nährwert:

    Vollmilch-Joghurt (3,5 % Fett)
    Kcal (kJ)125 kcal (528 kJ)
    Kohlenhydrate

    19 g

    Fett3,7 g
    Eiweiß

    3,1 g

    Fettarmer Joghurt (1,5 % Fett)
    Kcal (kJ)118 kcal (496 kJ)
    Kohlenhydrate20 g
    Fett2,8 g
    Eiweiß2,9 g
    Entrahmter Joghurt (0,1 % Fett)
    Kcal (kJ)113 kcal (476 kJ)
    Kohlenhydrate20 g
    Fett2,3 g
    Eiweiß2,9 g
    Buttermilch
    Kcal (kJ)113 kcal (476 kJ)
    Kohlenhydrate19 g
    Fett2,4 g
    Eiweiß2,9 g

    Hinweis: Der Nährwert der weiteren verwendeten Zutaten, z. B. Früchte, Dessertsoßen, Schokoraspel oder Likör, muss zu dem genannten Nährwert hinzugerechnet werden.

  • Diamant Eiszauber für Joghurt enthält Milcheiweiß und Laktose (Milchzucker).

  • Diamant Eiszauber für Joghurt ist glutenfrei (Glutengehalt unter 20 ppm), daher ist er auch für Menschen mit Glutenunverträglichkeit (Zöliakie) geeignet.

  • Zur Herstellung des Eises kann man statt normalem Joghurt auch Sojajoghurt oder laktosefreien Joghurt verwenden. Allerdings enthält Diamant Eiszauber für Joghurt Magermilchjoghurtpulver als Zutat und dadurch selbst schon Laktose. Daher können nur Sie allein entscheiden, ob Sie das Eis essen möchten.

  • Ja, Diamant Eiszauber für Joghurt eignet sich zur Zubereitung von Eis mit allen Joghurtsorten. Ob Sie das Eis mit Joghurt der Fettstufe 0,1 %, 1,5 %, 3,5 % oder gar Sahnejoghurt herstellen, ist ganz Ihrem persönlichen Geschmack überlassen. Sie können auch einen fertigen Fruchtjoghurt zu Eis verarbeiten. Da dieser aber in der Regel gesüßt ist, wird auch das Eis entsprechend süßer.

  • Ja, andere saure Milchprodukte wie Buttermilch, Kefir oder Crème fraîche können ebenso verwendet werden wie Dickmilch, Quark, saure Sahne oder Schmand. Je nach verwendetem Produkt kann jedoch die Konsistenz des hergestellten Eises variieren. Zum Beispiel ist Quark deutlich fester als Joghurt, sodass auch das fertige Eis fester ist. Die Gesamtmenge, die mit einer Packung Diamant Eiszauber für Joghurt zubereitet wird, sollte immer 350 g betragen.

     

    Tipp: Wenn man den Quark mit etwas Milch oder Joghurt verdünnt, wird auch das Eis weniger fest.

  • Ja, Sie können das verwendete saure Milchprodukt in jedem Rezept beliebig durch ein anderes ersetzen. Die verwendete Menge bleibt dabei gleich. Sie können also statt 350 g Joghurt auch 350 g Buttermilch, Dickmilch, Kefir etc. verwenden.

  • Ja, indem Sie einen Teil des Joghurts durch pürierte Früchte ersetzen. Je nach der Intensität der Früchte kann der Fruchtanteil größer oder kleiner ausfallen. Bei sehr geschmacksintensiven Früchten (wie z. B. Beeren) können Sie z. B. 250 g Joghurt und 100 g Beeren verwenden. Bei Früchten mit weniger Eigengeschmack (wie z. B. Melone) können Sie den Fruchtanteil auch erhöhen und den Joghurtanteil dafür verringern, z. B. 200 g Joghurt und 150 g pürierte Früchte. Entscheiden Sie ganz nach persönlichem Geschmack. Der Gesamtanteil sollte jedoch 350 g nicht überschreiten. Für ein Eis, das überwiegend aus Frucht besteht, empfehlen wir Diamant Eiszauber für Früchte. Bitte beachten Sie, dass Ananas, Kiwi und Papaya roh nicht geeignet sind.

Gelierzucker

  • Laut Konfitüren-Verordnung bezeichnet man Erzeugnisse mit einem Zuckergehalt von mindestens 55%, wie sie z. B. bei der Verwendung von Diamant Gelierzucker 1:1 oder Diamant Gelier-Rohrzucker entstehen, als „Konfitüre" oder „Marmelade". Marmeladen heißen diese Erzeugnisse nur, wenn sie aus Zitrusfrüchten hergestellt werden bzw. auf örtlichen Märkten, z. B. Bauern- oder Hofmärkten, abgegeben werden. Eine „Erdbeermarmelade“ findet man daher nicht im normalen Handel. Zubereitungen mit Diamant Gelierzucker 2:1 und 3:1 haben demgegenüber einen höheren Frucht- und niedrigeren Zuckergehalt und werden „Fruchtaufstrich" genannt.

  • Konfitüre mit Fruchtstückchen sollte vor dem Kochen 3–4 Stunden mit dem Gelierzucker vermischt stehen gelassen werden, da so den Früchten Wasser (in Form von Fruchtsaft) entzogen wird. Würde man die Fruchtstücke direkt zu Konfitüre verkochen, würde sich diese nach einiger Zeit durch den freiwerdenden Fruchtsaft wieder verflüssigen. Vor allem Kirschen sollten immer gut zerkleinert werden, da diese durch ihre feste Fruchtschale viel Fruchtsaft „speichern".

  • Die Zusammensetzung der Zutaten in Diamant Gelierzucker ist genau abgestimmt auf die angegebene einfache Menge Obst bzw. Saft und Gelierzucker. Wird eine größere Menge auf einmal gekocht, ist die Gelierung evtl. nicht ausreichend, weil zu wenig Wasser verdampft oder das Pektin verliert wegen verlängerter Kochzeit seine Wirkung. Daher empfehlen wir, maximal die doppelte Menge an Früchten und Gelierzucker auf einmal zu kochen.

  • Ja, mit Alkohol, wie Likör oder Schnaps, können Konfitüren und Gelees ideal verfeinert werden. Er sollte nach dem Kochen zugefügt und untergerührt werden. Die Gelierung wird davon nicht beeinträchtigt (bis ca. 3 EL). Bei Zugabe von größeren Mengen sollten Sie die jeweilige Frucht- oder Saftmenge entsprechend reduzieren und den Alkohol direkt mitkochen (z. B. bei Zugabe von Wein oder Sekt).

  • Die Gläser einige Minuten auf den Kopf zu stellen soll die Haltbarkeit der Zubereitungen gewährleisten, indem die heiße Masse am Deckel befindliche Mikroorganismen abtötet und die Restluft herausgedrückt wird. Wenn die Gläser aber randvoll befüllt werden, muss man sie nicht auf den Kopf stellen. Dann gelangt die Hitze ausreichend an den Deckel, zudem wird die restliche Luft durch die Hitze herausgedrückt und ein Vakuum entsteht, das die Haltbarkeit gewährleistet. Wenn die Gläser weniger gefüllt werden, empfehlen wir jedoch, diese direkt nach dem Befüllen für ca. 5 Minuten auf den Kopf zu drehen.

  • Wenn eine Zubereitung einmal nicht fest geworden ist, kann das ganz verschiedene Gründe haben. Entscheidend sind die verwendete Obst- und Gelierzuckermenge, die Zerkleinerung der Früchte und die Kochzeiten.

     

    Zur Menge: Das Obst sollte erst geputzt und dann gewogen, Saftmengen genau abgemessen werden. Wir empfehlen, nicht mehr als die doppelte Menge (max. 2 Packungen Gelierzucker + entsprechende Fruchtmenge) auf einmal zu kochen. Außerdem sollten Gelierzuckerpackungen komplett verbraucht und verschiedene Sorten Gelierzucker nicht miteinander gemischt werden.

     

    Zur Zerkleinerung: Am besten püriert man die Früchte mit einem Pürierstab. Für Konfitüre mit Fruchtstückchen die Früchte in kleine Stückchen schneiden (Beerenfrüchte wie Himbeeren, Blaubeeren, Johannisbeeren und Brombeeren leicht zerdrücken) und mit dem Gelierzucker vermischt 3–4 Stunden durchziehen lassen und dann erst kochen.

     

    Zur Kochzeit: Die auf der Verpackung angegebene Kochzeit sollte genau eingehalten werden. Die Kochzeit wird erst ab dem Punkt gemessen, ab dem das Kochgut richtig sprudelnd kocht. Dann die Hitze nicht herunterdrehen und bei starker Hitze unter Rühren die angegebene Kochzeit kochen.

  • Dieses Phänomen entsteht durch ganz normale Entmischungserscheinungen und nennt sich Synärese. Durch Einstechen der Konfitüre/des Gelees mit einem Messer oder Löffel wird die Gelstruktur aufgebrochen und die eingebundene Flüssigkeit tritt aus. Das ist ein natürlicher Vorgang, den man auch bei gekaufter Konfitüre/Gelee und anderen Lebensmitteln beobachten kann (z. B. Senf, Ketchup, Quark). Die Qualität der Konfitüre/des Gelees wird dadurch nicht beeinträchtigt. Es gibt leider keine Möglichkeit, dies zu verhindern.

  • Als Gelee bezeichnet man aus Fruchtsaft hergestellte Erzeugnisse mit einem Zuckergehalt über 55%.

  • Für Diamant Gelierzucker 1:1, 2:1 und 3:1 empfehlen wir Ihnen einen Saft mit 100% Fruchtanteil zu verwenden. Ob Sie diesen aus frischen Früchten selbst gewinnen oder fertig kaufen möchten, ist dabei Ihnen überlassen. Wichtig ist jedoch, dass der Saft ohne Zugabe von Zucker gewonnen wurde. Wir empfehlen die Saftgewinnung auf heißem Wege, entweder durch Dampfentsaftung oder indem Sie die Früchte mit etwas Wasser (Boden leicht bedeckt) zugedeckt einige Minuten kochen, bis der Saft austritt. Diesen dann durch ein feines Sieb oder ein Tuch ablaufen lassen. Zum Geleekochen den Saft abkühlen lassen. Kaltgepresste Säfte gelieren nicht so gut, außerdem kann das Gelee durch die Fruchtbestandteile des Obstes trüb werden. Bei der Verwendung von Diamant Gelierzucker für Gelee können Sie auch aus anderen Flüssigkeiten, wie z. B. Nektar, Limo oder Fruchtsaftgetränken, ein Gelee herstellen.

  • Der entsaftete Saft sollte vor der Geleebereitung abgekühlt sein (er muss nicht kalt sein, aber besser nicht so heiß wie er aus dem Entsafter kommt), damit sich bei Zugabe des Gelierzuckers keine Gelklümpchen bilden, die sich nicht wieder auflösen würden. Das kann vorkommen, da das Pektin, sobald es mit Zucker und Hitze in Berührung kommt, beginnt zu gelieren.

  • Das hängt von der verwendeten Wein- bzw. Sektsorte ab. Generell behindert Alkohol die Gelierung, da er das Pektin in seiner Wirkung mindert. Je mehr Alkohol, desto höher ist die Gefahr, dass die Gelierung nicht ausreichend ist. Auch bestimmte Säuren im Wein können die gelierende Wirkung des Pektins beeinträchtigen. Daher sollte man einen Wein/Sekt mit niedrigem Alkoholgehalt verwenden oder Wein bzw. Sekt halb mit einem Fruchtsaft, z. B. Apfel- oder Traubensaft mischen, um den Alkoholgehalt zu senken. Für ein Wein- oder Sektgelee empfehlen wir Ihnen Diamant Gelierzucker für Gelee.

  • Stellen Sie zunächst einen Saft aus den Früchten her, indem Sie die Früchte verlesen, zerstampfen und abgedeckt über Nacht stehen lassen. Entsaften Sie die Beerenmasse anschließend kalt (durch die Saftzentrifuge oder mittels eines gespannten Safttuches). Danach kochen Sie 750 ml des Saftes mit 1 kg Einmachzucker und 20 g Zitronensäure für ca. 10 Minuten. Dann sofort in Flaschen füllen und verschließen. Je nach Fruchtsorte kann es sein, dass die Zubereitung etwas geliert, da das fruchteigene Pektin beim Kochen anfängt zu wirken. In dem Fall den Sirup vor Gebrauch kräftig schütteln. Die Gelierung verhindern lässt sich durch die Zugabe des Anti-Geliermittels „Pektinase“, das es z. B. im Internet zu kaufen gibt.

Gelierzauber

  • Der Fruchtaufstrich mit Diamant Gelierzauber sollte innerhalb von 14 Tagen aufgebraucht werden – unabhängig davon, ob das Glas bereits geöffnet ist oder nicht. Da dieses Produkt kalt gerührt wird, entsteht nicht wie bei heiß gekochter Marmelade ein Vakuum im Glas, der den Aufstrich haltbarer machen würde.

    Da zudem keine Konservierungsstoffe in Diamant Gelierzauber verwendet und frische Früchte zu Fruchtaufstrich verarbeitet werden, ist das Produkt nur eine begrenzte Zeit haltbar. Daher empfehlen wir, den Fruchtaufstrich immer frisch zuzubereiten und innerhalb von 14 Tagen aufzubrauchen.

  • Eine frische Fruchtsoße mit Diamant Gelierzauber zaubern Sie, indem Sie ca. 500 g Früchte (je nach Geschmack) mit 1 Päckchen Diamant Gelierzauber für 45 Sekunden pürieren. Da es sich dabei um eine kalte Zubereitung handelt und Diamant Gelierzauber keine Konservierungsstoffe enthält, sollte die Fruchtsoße schnellstmöglich verbraucht werden. Sie schmeckt z. B. köstlich auf Vanilleeis.

  • Eine frische Grütze mit Diamant Gelierzauber zaubern Sie, indem Sie ca. 400 g Früchte (je nach Geschmack) mit 1 Päckchen Diamant Gelierzauber für 45 Sekunden pürieren und dann weitere ca. 350 g Früchte klein schneiden und unterrühren. Die Grütze ca. 15 Minuten ziehen lassen und mit Vanillesoße servieren. Die Grütze sollte schnellstmöglich verbraucht werden.

Gelierzucker für Gelee

Gelierzucker 1:1

  • Bei Diamant Gelierzucker 1:1 gibt es verschiedene Angaben zur Kochzeit von Gelee. Normale Säfte kocht man bei 750 ml Saft mit 1 kg Diamant Gelierzucker 1:1 für 4 Minuten. Früchte, die sehr viel eigenes Pektin besitzen (Johannisbeeren, Stachelbeeren, Äpfel oder Quitten) benötigen nur 1 Minute Kochzeit, da sie sehr viel besser und schneller gelieren. Bei diesen pektinreichen Früchten kann man aber auch statt 750 ml Saft 1 l verwenden und dann 4 Minuten kochen.

  • Da die Gelierung immer auch wesentlich von dem verwendeten Saft abhängt, kann es sein, dass einige Gelees etwas fester werden, andere etwas weicher. Bestimmte Säfte, z. B. Apfelsaft, Johannisbeersaft, Brombeersaft oder Quittensaft, gelieren in der Regel sehr gut, da sie viel eigenes Pektin enthalten.

    Sie können Ihr zu festes Gelee jedoch nochmals aufbereiten, indem Sie entweder das geöffnete Glas mit wenig heißem Wasser verrühren oder die gesamte Menge mit etwas heißem Wasser oder Fruchtsaft bis kurz vor den Kochpunkt erhitzen (nicht kochen) und wieder heiß in das Glas zurückfüllen. Die Haltbarkeit wird dadurch nicht beeinflusst und Sie können die Konsistenz wie gewünscht verändern. Wenn Sie Gelee generell lieber etwas weicher mögen, können Sie beim nächsten Mal die Fruchtsaftmenge etwas erhöhen (z. B. 850 ml statt 750 ml verwenden) oder die Kochzeit etwas verkürzen.

  • Bei der Zubereitung von Konfitüren und Gelees mit Diamant Gelierzucker 1:1 kann man die Marmeladen mit Einmachhaut verschließen, indem die angefeuchtete Einmachhaut über die heiße Marmelade gezogen wird. Jedoch ist Einmachhaut luftdurchlässig und diese Marmeladen trocknen im Laufe der Zeit etwas ein. Bei Zubereitungen mit Gelierzucker 2:1 und 3:1 sollte keine Einmachhaut verwendet werden, sondern Twist-off-Deckel.

Gelierzucker 2:1 und 3:1

  • Einmachhaut besteht aus Cellophan und ist luftdurchlässig, so dass Feuchtigkeit verdunstet und insbesondere Fruchtaufstriche mit niedrigerem Zuckergehalt und höherem Wassergehalt an der Oberfläche austrocknen oder zu fest werden können. Zum Verschließen von Marmeladen, Konfitüren und Gelees sind Twist-Off-Deckel daher am besten geeignet.

  • Die Veränderung der Farbe ist ein natürlicher Prozess, der keinen Einfluss auf die Qualität des Gelees oder der Konfitüre hat. Sie tritt vor allem bei Fruchtzubereitungen auf, die mit Gelierzucker 2:1 und 3:1 zubereitet wurden, da diese durch den geringeren Zuckeranteil anfälliger dafür sind. Dies tritt besonders häufig bei Früchten auf, die wenig farbintensiv sind, wie z. B. Erdbeeren. Bei Konfitüren und Gelees aus Obst/Saft und Gelierzucker 1:1 beugt der hohe Zuckergehalt einer Graufärbung in der Regel vor. Wir empfehlen daher, nur kleine Mengen zu verarbeiten und frisch zu verbrauchen, weil dann die Konfitüren neben der optimalen Farbe auch noch den vollen Fruchtgeschmack haben. Ein Tipp: Lagern Sie die Gläser kühl und dunkel oder frieren Sie das Obst ein, so können Sie bei Bedarf immer frische Fruchtaufstriche kochen.

Gelier-Rohrzucker

Einmachzucker

  • Ja, theoretisch können Sie auch mit Einmachzucker statt Gelierzucker Konfitüre oder Gelee kochen. Allerdings dauert dies länger und die Gelingsicherheit ist nicht so hoch wie bei der Verwendung von Gelierzucker. Wenn Sie mit Diamant Einmachzucker eine Marmelade kochen möchten, sollten Sie 1 kg Früchte und 1 kg Zucker gemeinsam kochen. Die Frucht-Zucker-Mischung wird so lange gekocht, bis die Masse fest wird. Im Vergleich zu Gelierzucker muss jedoch mindestens die doppelte Zeit gekocht werden. Deshalb eignet sich die Konfitürenherstellung mit Einmachzucker vor allem für pektinreiche Früchte wie Johannisbeeren, Stachelbeeren, Äpfel und Quitten, da diese schneller gelieren.

Sirupzucker

Sirupzucker – Allgemeine Fragen

  • Mit Diamant Sirupzucker kann man auf einfache Weise einen Sirup herstellen. Sowohl Fruchtsirup wie Johannisbeer-, Himbeer- oder Granatapfel-Sirup, als auch Blüten-Sirup aus Holunderblüten oder Rosen sowie Kräuter-Sirupe wie Rosmarin- oder Minz-Sirup sind möglich.

  • Früchte enthalten von Natur aus Pektin – je nach Sorte mehr oder weniger. Kocht man aus Fruchtsäften mit normalem Zucker einen Sirup, kann es vorkommen, dass das fruchteigene Pektin eine Gelierung bewirkt und man ein festes Gelee statt eines Sirups erhält. Diamant Sirupzucker enthält das Enzym Pektinase, welches die gelierende Wirkung des fruchteigenen Pektins verhindert, so dass es keine Gelierung mehr veranlassen kann. Das Ergebnis ist ein Sirup mit optimaler Konsistenz.

  • Die Menge des zubereiteten Sirups hängt von den verwendeten Zutaten ab. Bei einem Fruchtsirup erhält man in der Regel ca. 400–600 ml, bei einem Blüten- oder Kräutersirup ca. 500–600 ml aus einer Packung Diamant Sirupzucker.

  • Der Sirup sollte kühl und dunkel gelagert werden. Im angebrochenen Zustand sollte er im Kühlschrank gelagert und rasch verbraucht werden. Der Sirup sollte nur in saubere Flaschen abgefüllt werden, die zuvor sehr heiß ausgespült oder am besten in Wasser ausgekocht wurden.

     

  • Zur Herstellung eines erfrischenden Getränks kann man den Sirup mit Wasser aus dem Wassersprudler oder mit Mineralwasser mit oder ohne Kohlensäure mischen. Auch in trockenem Sekt oder Prosecco als Aperitif oder als Bestandteil von Cocktails ist er ideal geeignet. Die beliebte „Berliner Weiße mit Schuss“ lässt sich damit ebenfalls herstellen.

  • Das ist prinzipiell Geschmackssache. Als erfrischendes Getränk mit Mineralwasser ist eine Mischung im Verhältnis 1:6 (1 Teil Sirup zu 6 Teilen Wasser) ideal. Als Aperitif in trockenem Sekt oder Prosecco schmecken, je nach Intensität des Sirups und Süßevorliebe, 1–2 EL Sirup pro 100 ml-Glas. Im Cocktail mit Fruchtsäften und Alkohol gemischt oder auf Desserts wie Pudding oder Eis kann der Sirup auch höher dosiert werden.

  • Den Standort von Diamant Sirupzucker bestimmt jeder Supermarkt individuell. Entweder findet man ihn im Zuckerregal oder bei den Gelierprodukten. Sie erhalten das Produkt auch im Diamant Online-Shop.

Sirupzucker – Zubereitung

  • Für die Herstellung eines Fruchtsirups werden die gewünschten Früchte ca. 8–10 Minuten mit Wasser gekocht, nach dem Abkühlen über Nacht mit Diamant Sirupzucker ziehen gelassen, am nächsten Tag abgeseiht und gekocht. Für die Herstellung eines Blüten- und Kräutersirups wird Diamant Sirupzucker mit Wasser klar gekocht, über die Blüten- bzw. Kräuter gegossen, nach 48 Stunden Ziehzeit abgeseiht und gekocht.

     

  • Prinzipiell ja, sofern sie zum Verzehr geeignet bzw. nicht giftig sind. Je nach Beschaffenheit der Früchte kann der Sirup unterschiedlich in Menge und Konsistenz ausfallen. Bei Blüten und Kräutern hängt die Intensität des Sirups von der Intensität und Menge der Blüten bzw. Kräuter ab.

     

  • Ja, zum Verfeinern von Fruchtsirup bieten sich z.B. Gewürze wie Zimt, Chili oder Vanille, oder auch Kräuter wie Minze oder Rosmarin an. Diese können einfach beim Kochen des Sirups hinzugefügt und vor dem Abfüllen abgesiebt werden.

     

  • Dies ist notwendig, damit die Pektinase im Diamant Sirupzucker die gelierende Wirkung des fruchteigenen Pektins verhindern kann. Andernfalls kann es passieren, dass das Pektin beim Kochen seine gelierende Wirkung entfaltet und man ein festes Gelee statt eines Sirups erhält. Bei einer Raumtemperatur von ca. 20 °C benötigt die Pektinase ca. 10 Stunden, um das fruchteigene Pektin abzubauen. Es wirkt sich jedoch nicht negativ aus, wenn die Ziehzeit noch länger ausfällt. Ist der Raum kühler als 20 °C, sollte sie sogar länger als 10 Stunden ausfallen.

  • Wird Diamant Sirupzucker in die heiße Fruchtmasse gerührt, könnte die Pektinase zerstört werden. In dem Fall könnte die gelierende Wirkung des fruchteigenen Pektins nicht verhindert werden und der Sirup könnte zu stark gelieren.

     

     

  • Dies ist je nach Sorte unterschiedlich: Bei der Herstellung eines Fruchtsirups sollte Diamant Sirupzucker über Nacht mit den gekochten Früchten durchziehen und kann am nächsten Tag weiter verarbeitet werden. Blüten- und Kräutersirupe benötigen ca. 2 Tage, da die Blüten und Kräuter ca. 48 Stunden ziehen sollten und der Sirup erst anschließend weiter verarbeitet werden kann.

  • Bei Früchten dient das Ziehenlassen über Nacht dazu, die Wirkung des fruchteigenen Pektins und somit eine zu starke Gelierung zu verhindern. Dazu reicht die Zeitspanne über Nacht (ca. 10 Stunden) aus. Bei Blüten und Kräutern ist es wichtig, dass deren Geschmack in den Sirup übergeht. Dazu ist eine längere Zeit von ca. 48 Stunden notwendig.

     

  • Für die Haltbarkeit des Sirups ist es wichtig, dass der Sirup einen bestimmten Zuckergehalt aufweist. Dieses wird durch das Kochen gewährleistet, indem Wasser verkocht und so der Zuckergehalt ansteigt. Zudem werden durch die Hitze mögliche vorhandene Mikroorganismen abgetötet, was ebenfalls die Haltbarkeit verbessert.

  • In dem Fall verdampft mehr Wasser, sodass der Sirup dicker wird.

  • Die angegebenen Mengen der Zutaten sowie die Kochzeit sind genau aufeinander abgestimmt, um eine optimale Konsistenz sowie Haltbarkeit des Sirups zu erzielen. Daher raten wir davon ab, die Mengen zu vervielfältigen, da dann ggf. kein optimales Ergebnis erzielt wird.

  • Ein Safttuch ist eine Vorrichtung, mit deren Hilfe man den Sirup abseihen, d.h. von den geschmacksgebenden festen Zutaten wie Frucht-, Blüten- und Kräuterbestandteilen trennen kann. Ein Safttuch samt Halterung kann man im gut sortierten Haushaltswarenladen oder im Internet erwerben. Alternativ kann man ein feines Sieb zum Abseihen des Sirups verwenden. Je nachdem, wie grob oder fein das Sieb ist, verbleiben mehr oder wenige feste Bestandteile darin als in einem Safttuch, sodass der Sirup mehr oder weniger trüb wird.

  • Mit „Abseihen“ bezeichnet man einen Vorgang bei der Lebensmittelzubereitung, bei dem feste Bestandteile von flüssigen getrennt werden. Im Falle des Sirupzuckers wird der Sirup abgeseiht, indem die Frucht-, Blüten- und Kräuterbestandteile im Sieb verbleiben.

  • Die Konsistenz des Sirups hängt von den verwendeten Zutaten ab, insbesondere bei Fruchtsirupen. Die Früchte können je nach Sorte mehr oder weniger Saft enthalten, so dass auch der Sirup unterschiedlich dick werden kann. Wenn der Sirup zu dünn erscheint, kann er einfach nochmal einige Minuten gekocht werden. Dadurch verdampft Wasser und der Sirup wird dicker.

  • Ja, allerdings ist er dann unter Umständen kürzer haltbar und sollte möglichst rasch verzehrt werden.

Sirupzucker – Inhaltsstoffe, Nährwerte und Allergene

  • Diamant Sirupzucker enthält Zucker, Säuerungsmittel Citronensäure und Pektinase.

  • Da Sirup einen relativ hohen Zuckergehalt aufweist, könnte der Zucker nach kurzer Zeit im Sirup wieder auskristallisieren und als Zuckerkristalle sichtbar werden. Citronensäure verhindert diese Auskristallisierung und stellt somit die optimale Konsistenz und eine bessere Haltbarkeit des Sirups sicher. Zudem verleiht Citronensäure dem Endprodukt eine säuerlich-frische Note und unterstützt so den Eigengeschmack der verwendeten Zutaten.

  • Pektinase ist ein Enzym, das natürlicherweise in Pflanzen vorkommt. In Diamant Sirupzucker verhindert die Pektinase bei der Herstellung von Fruchtsirupen eine Gelierung durch das fruchteigene Pektin.

  • Nein, Diamant Sirupzucker enthält weder Farb- noch Aroma- oder Konservierungsstoffe.

     

  • Ja, Diamant Sirupzucker enthält weder tierische Zutaten noch werden tierische Produkte bei der Herstellung eingesetzt. Das Produkt ist somit für eine vegetarische und vegane Ernährungsweise geeignet.

  • Diamant Sirupzucker (das Produkt) enthält folgende Nährwerte:

     

    Nährwertangaben pro 100 g
    Energie1693 kJ
    398 kcal

    Fett
    davon gesättigte Fettsäuren

    0 g
    0 g
    Kohlenhydrate
    davon Zucker
    99 g
    99 g
    Eiweiß0 g
    Salz0 g

     

     

  • Diamant Sirupzucker ist glutenfrei (Glutengehalt unter 20 ppm), daher ist er auch für Menschen mit Glutenunverträglichkeit (Zöliakie) geeignet.